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2025-140

Zu niedrige Medikation erhalten

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Fallbeschreibung:

Falsche Dosierung bei Gürtelrose: Zu niedrige Medikation

Ich ging mit dem Verdacht ja auf Gürtelrose in die Notpraxis. Dort wurde der Verdacht bestätigt.
Ich bekam Aciclovir 400 verschrieben für 7 Tage. Meine Symptome verschlechterten sich immer mehr. Nach 2 Tagen hinterfragte ich die Medikation und hielt erneut Rücksprache. Dabei kam heraus, dass ich 800mg 5 mal am Tag gebraucht hätte. Die Ärztin hatte es falsch verordnet.

Gut gelaufen:

Dass mir der Fehler nach 2 Tagen aufgefallen ist.

Schlecht gelaufen:

Dass die Symptome sich durch die mangelnde Behandlung sehr stark ausbreiten konnten.

Verbesserungsvorschläge:

Die Ärztin sollte sich an die Leitlinien halten.

Weitere Infos:

Ich hoffe, so etwas passiert mir nie wieder.

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Diagnose wie Gürtelrose (eine schmerzhafte Erkrankung, die durch das Wiederaufflammen des Windpocken-Virus entsteht) ist belastend – und es ist verständlich, dass man sich auf die verschriebene Behandlung verlässt. In seltenen Fällen kann es vorkommen, dass ein Medikament in einer zu niedrigen Dosis verordnet wird. Bei der Gürtelrose ist die rechtzeitige und korrekt dosierte Behandlung mit antiviralen Mitteln wie Aciclovir besonders wichtig, da sie den Krankheitsverlauf deutlich beeinflussen kann.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer möchte, kann selbst dazu beitragen, Dosierungsfehler früh zu erkennen – auch ohne medizinisches Fachwissen.

  • Nachfragen bei der Verordnung: Es ist möglich, direkt in der Praxis zu fragen: „Wie hoch ist die Dosis, und wie oft nehme ich das Mittel am Tag?“ – das gibt Gelegenheit, Unklarheiten sofort zu klären.
  • Beipackzettel lesen: Der Beipackzettel nennt häufig einen Dosierungsbereich. Bei Aciclovir gegen Gürtelrose ist dort beispielsweise eine höhere Tagesdosis angegeben als bei anderen Anwendungsgebieten. Ein Vergleich mit der eigenen Verordnung kann Hinweise geben.
  • Apotheke einbeziehen: Beim Einlösen des Rezepts in der Apotheke ist es möglich zu fragen: „Stimmt die Dosierung für mein Krankheitsbild?“ Apotheker:innen prüfen Verordnungen und können bei Unstimmigkeiten Rücksprache mit der Praxis halten.
  • Bei ausbleibender Wirkung früh nachfragen: Wenn sich Symptome trotz Behandlung verschlechtern, ist eine erneute Rückfrage in der Praxis sinnvoll – zum Beispiel: „Mein Zustand verbessert sich nicht – kann die Dosierung noch einmal geprüft werden?“

Worauf Sie achten können

  • Beim Abholen des Rezepts in der Apotheke: Dosis und Einnahmehäufigkeit aktiv erfragen.
  • Beipackzettel auf den angegebenen Dosierungsbereich für die eigene Diagnose prüfen.
  • Bei Verschlechterung der Symptome innerhalb der ersten Behandlungstage erneut ärztlichen Rat einholen.
  • Verordnung, Einnahmeplan und Symptomverlauf kurz notieren – das erleichtert spätere Rückfragen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Bereitschaftsdienstpraxen, Ambulante Praxis
Geschlecht: weiblich

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