2024-006
Behandlung ohne Rücksprache und Aufklärung
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Ich war mit starken Grippesymptomen in die ZNA gegangen.
Am Anfang lief alles ganz gut. Dann war ich in einem Überwachungszimmer und dann kam ganz lange niemand mehr.
Irgendwann kam eine Pflegekraft und sagte ich würde eine Infusion mit Schmerzmittel bekommen. Niemand hat vorher mit mir gesprochen, warum die Verordnung, ob ich das will, Alternativen, vorhandene Allergien usw.
Nach mehreren Stunden hat man mich dann entlassen…
In einer Notaufnahme geht es oft sehr schnell – und genauso schnell kann es passieren, dass Betroffene das Gefühl haben, den Überblick über die eigene Behandlung zu verlieren. Dieser Fall zeigt, wie Untersuchung und Behandlungsmaßnahmen ablaufen können, ohne dass die betroffene Person aktiv einbezogen oder über Diagnose, Medikamente und weiteres Vorgehen informiert wird.
Notaufnahmen arbeiten unter hohem Druck und mit begrenzten Ressourcen. Gleichzeitig haben Patient:innen das Recht, über jede Behandlungsmaßnahme informiert zu werden und ihr Einverständnis zu geben – das gilt auch in der Notaufnahme und auch bei Medikamenten, die per Infusion verabreicht werden.
Wer sich in einer ähnlichen Situation befindet und dazu in der Lage ist, kann aktiv um Informationen und Einbindung bitten – das ist ein selbstverständliches Recht.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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