2025-336
Medical Gaslighting bei ME/CFS
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Mein Mann hat seit der Corona Infektion epileptische Anfälle, Pots und ME CFS,
damit wurden wir allein gelassen ohne adäquate medizinische Versorgung.
Ein Vorfall war besonders schlimm.
Da kam er mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus, als er einen epileptischen Anfall hatte. Er wurde dort vom Oberarzt der Neurologie nicht ernst genommen, dieser Zwang ihn aufzustehen und mit der Schauspielerei aufzuhören. Als mein Mann dann folge leistete und zusammenbrach fiel er auf sein 4fach operierten Knie, was im Schmerzen bereitete und deutliche Blutergüsse hinterließ. Der Arzt meinte nur zu ihm, dass er selbst schauen muss wie er wieder auf die Liege kommt, ihm wurde nicht geholfen.
Schmerzmittel wurden meinem Mann verweigert. Er wurde mit einem Krankentransport im Flügelhemd im Winter heim gefahren.
In der Nacht hatte er schwere Albträume und es ging im sehr schlecht. Dieser Albtraum hat einen Crash ausgelöst, der über Wochen anhielt. Und die Ärzte stellen sich hin und behaupten es sei alles psychosomatisch, obwohl die Erkrankung nachgewiesen organischen Ursprungs ist.
Wer hat bitte nach solchen Erlebnissen, bitte keine psychischen Probleme. Und das ist nur ein Beispiel von vielen.
Wenn nahestehende Menschen schwer erkrankt sind und dabei nicht die Versorgung erhalten, die sie benötigen, ist das für alle Beteiligten eine außerordentlich belastende Erfahrung. Der geschilderte Fall zeigt, wie Menschen mit komplexen Erkrankungen wie ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom – eine schwere neurologische Erkrankung, die unter anderem mit extremer Erschöpfung, Schmerzen und dem Unvermögen zur körperlichen Belastung einhergeht) in medizinischen Einrichtungen auf Unverständnis stoßen können – mit teils gravierenden Folgen für ihre Gesundheit.
In einer Situation wie dieser – akuter epileptischer Anfall, körperliche Einschränkung, Notaufnahme – gab es für den Betroffenen selbst keinen realistischen Spielraum, aktiv einzugreifen. Das ist wichtig anzuerkennen. Die Belastung lag in diesem Moment vor allem auf den Schultern der Angehörigen.
Wenn Sie als Angehörige oder Angehöriger das Gefühl haben, dass Ihr Familienmitglied nicht angemessen versorgt wurde, stehen Ihnen unabhängige Beratungsangebote zur Verfügung – etwa die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter 0800 011 77 22 (kostenlos und anonym). Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie Ihre Erfahrungen außerdem anonym melden und damit dazu beitragen, dass ähnliche Situationen in Zukunft besser erkannt und verhindert werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team