2025-337
ME/CFS bei Fachärzten nicht bekannt und fehlende Versorgung
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ME/CFS war in Grossstadt weder Haus-, noch Fachärzten bekannt. Ich musste selbst herausfinden, wie man die Diagnose stellt, welche Ärzte überhaupt die Diagnose kennen, Termine organisieren, die Kosten komplett selbst tragen, um überhaupt eine klare Diagnose zu bekommen.
Lebe allein und hatte in einem akuten Notfall keine Hilfe, obwohl hier zu dem Zeitpunkt bei einem SAPV angedockt war.
Keine häusliche ärztliche Versorgung!
Eine Erkrankung zu haben, die viele Ärztinnen und Ärzte nicht kennen oder nicht anerkennen, kann für Betroffene eine tiefe Erschöpfung auf mehreren Ebenen bedeuten – körperlich, emotional und organisatorisch. Wenn man gleichzeitig schwer krank ist und dennoch die gesamte Recherche, Koordination und Finanzierung der eigenen Versorgung selbst übernehmen muss, ist das eine außerordentliche Belastung.
ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis / Chronisches Fatigue-Syndrom) ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, die mit extremer Erschöpfung, Belastungsintoleranz und weiteren Symptomen einhergeht. In Deutschland ist die Versorgungssituation für Betroffene derzeit sehr lückenhaft – spezialisierte Anlaufstellen sind selten, viele Behandelnde haben wenig Erfahrung mit der Erkrankung. In akuten Krisen kann die fehlende häusliche ärztliche Versorgung besonders gefährlich werden, insbesondere für Menschen, die allein leben.
Wer sich in einer vergleichbaren Situation befindet, kann auf einige Möglichkeiten zurückgreifen, die die eigene Situation erleichtern können – auch wenn sie das grundlegende Versorgungsproblem nicht lösen.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose, unabhängige Beratung zu Versorgungsfragen, Rechten und Beschwerdemöglichkeiten an – erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenfrei) oder auf patientenberatung.de. Auf mehr-patientensicherheit.de finden Betroffene weitere Informationen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu teilen, damit andere davon profitieren können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein Patient mit ME/CFS im Rollstuhl erlebt bei einer GdB-Begutachtung entwürdigende Aussagen. Dieser CIRS-Fall zeigt, wie wichtig respektvoller Umgang ist.
Fall lesen →ME/CFS wird oft nicht erkannt oder falsch eingeordnet. Dieser CIRS-Fall zeigt, welche Risiken entstehen, wenn Begleiterkrankungen ohne Kenntnis der Grunderkrankung behandelt werden.
Fall lesen →Ein Gutachten ignoriert Post-Covid- und ME/CFS-Diagnosen und kommt zu falschen Schlüssen. Was bei solchen Terminen schiefläuft und was Betroffene wissen sollten.
Fall lesen →Eine Patientin mit ME/CFS erhält keine Beratung, weil die Neurologin die Erkrankung nicht kennt. Was dieser Fall über Versorgungslücken zeigt.
Fall lesen →Ein Patient suchte in mehreren Bundesländern vergeblich nach Hausärzten mit ME/CFS-Kenntnissen. Ein CIRS-Fall über Wissenslücken in der Versorgung.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt: Fehlendes Wissen über ME/CFS führte zu falschen Bewegungsempfehlungen. Was Pacing wirklich bedeutet und warum es wichtig ist.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt, wie ein ME/CFS-Patient nach epileptischem Anfall im Krankenhaus nicht ernst genommen wurde – mit schweren Folgen für seine Gesundheit.
Fall lesen →Eine Patientin berichtet, wie ihre ME/CFS-Symptome beim Hausarzt jahrelang übergangen wurden. Ein Fall über Versorgungslücken und fehlende Anlaufstellen.
Fall lesen →ME-CFS wird oft nicht erkannt oder falsch behandelt. Dieser CIRS-Fall zeigt Versorgungslücken und Risiken für Betroffene im deutschen Gesundheitssystem.
Fall lesen →Unsichtbare Behinderung, keine Kostenübernahme, kein Pflegegrad: Ein Betroffener schildert den langen Kampf um Versorgung und Anerkennung.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team