2026-044
Fehlende Versorgung/ Qualen bis zum Tod
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Patient hatte starke Schmerzen, konnte sich nicht aufsetzen(was er für Toilettengang aber musste), konnte kaum sprechen – nur sehr leise unter großer Anstrengung, hatte starke Rasselgeräusche beim Atmen, voll geistig da, Atemrasseln wurde als sehr qualvoll empfunden, große Schmerzen beim Aufsitzen / multiple Metastasen von Krebs im Bauch, Darm, Lunge und Leber und an Stimmbändern, zu geschwächt um Abzuhusten
Auf der Palliativstation wurde der Patient trotz ständiger Erbetung von Hilfe und Linderung der Symptome nicht behandelt
Eine Medikamentation des Atemrasselns und des blutigen Auswurfs fand erst am dritten Tag nach Auftreten statt – dafür musste eine befreundete externe Ärztin hinzugezogen werden
Keine Medikamentengabe zur Linderung der erlebten Qualen trotz ständigen Flehens um Symptomlinderung, Bitte um Gespräch mit Arzt/Ärztin
Keine Medikamentation mit Schmerzmitteln oder zum ruhigen Schlaf in der Nacht
Auch Nachfrage und Bitten der Angehörigen wurde ignoriert
Patient wurde gequält, keinerlei empathische Ansprache
Wurde komplett alleine gelassen und musste durch komplett fitten Geist alles live miterleben und hat unaussprechliche Qualen erlitten
Dieser Bericht schildert das Sterben eines Menschen unter schwersten Symptomen – ohne ausreichende Linderung, trotz wiederholter Bitten um Hilfe. Was dieser Patient und seine Angehörigen erlebt haben, ist zutiefst erschütternd und verdient volle Anerkennung des erlittenen Leids.
In einer Situation wie dieser – bei einem sterbenden Menschen, der kaum sprechen konnte, körperlich völlig geschwächt war und sich nicht selbst Gehör verschaffen konnte – gab es für den Betroffenen selbst keinen realistischen Spielraum zum Eingreifen. Das ist wichtig anzuerkennen. Die Verantwortung für eine würdevolle palliative Versorgung liegt vollständig beim behandelnden Team.
Wenn Sie als Angehörige oder Angehöriger eine ähnliche Erfahrung gemacht haben, können Sie diese auf mehr-patientensicherheit.de anonym berichten – damit andere von Ihren Erfahrungen lernen können. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unterstützt Sie außerdem dabei, Ihre Rechte zu verstehen und – wenn Sie das möchten – eine formelle Beschwerde einzureichen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein Leukämiepatient stirbt qualvoll – trotz dokumentiertem Widerspruch zu invasiven Maßnahmen. Was bei der Palliativversorgung schiefging.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt zahlreiche Versorgungsmängel im Krankenhaus: Medikamentenfehler, fehlende Pflege und Kommunikationsprobleme am Lebensende.
Fall lesen →Ein älterer Diabetiker stirbt nach mehreren Operationen. Der Fall zeigt, wie fehlende Aufklärung und widersprüchliche Aussagen Familien belasten.
Fall lesen →Ein Patient stirbt nach monatelangem Leiden post Bypass-OP. Wundinfektionen, mangelnde Pflege und Kommunikationsfehler – ein erschütternder CIRS-Fall.
Fall lesen →Eine Seniorin stirbt nach Krankenhausaufnahme. Angehörige kämpfen um Aufklärung: Informationsmangel, Medikamentenfehler und fehlende Arztbriefe.
Fall lesen →Ein Sterbender erhielt trotz Schluckbeschwerden Morphin-Tabletten – auf falschem Rezept. Wie zwei Fehler die Schmerzversorgung am Lebensende verzögerten.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt: Respektlose Kommunikation und möglicher Perlschnureffekt bei Infusionen können Patienten und Angehörige schwer belasten.
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Die Betriebskrankenkassen:
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