2024-1091
Nervendurchtrennung nach Operation
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Anfang 2021 musste sich meine Frau einer Hüft-OP unterziehen. Die OP wurde vom Chefarzt/ Chefärztin durchgeführt. Bereits einen Tag nach der OP erklärte sie, dass etwas nicht stimmt.
Hierzu muss angemerkt werden, dass meine Frau seit vielen Jahren an Parkinson erkrankt ist.
Die Aussage der Ärzte, das ist ihr Parkinson. Dies setzte sich über den gesamten Klinikaufenthalt durch.
Dasselbe musste auch in der Reha und bei einem weiteren Aufenthalt in einer Fachklinik anhören. 9 Monate nach der OP suchte sie einen Neurochirurgen im Nachbarort auf. Nach Kenntnisnahme der vorgelegten Berichte und einer Untersuchung äußerte er/ sie den Verdacht, dass eine Nervendurchtrennung erfolgt ist. Dies hat sich bei einem weiteren Klinikaufenthalt bestätigt.
Wenn nach einer Operation neue oder veränderte Beschwerden auftreten, ist das für Betroffene und ihre Angehörigen eine belastende und verunsichernde Erfahrung. Besonders schwierig kann es werden, wenn eine bereits bestehende Erkrankung – wie in diesem Fall eine Parkinson-Erkrankung – dazu führt, dass neue Symptome nicht eigenständig betrachtet, sondern auf die bekannte Vorerkrankung zurückgeführt werden. Dieses Phänomen ist in der Medizin bekannt: Eine vorhandene Diagnose kann den Blick auf mögliche andere Ursachen verengen.
In diesem Fall hatte die betroffene Person unmittelbar nach der Operation Beschwerden geäußert – dieser Hinweis wurde über Monate hinweg nicht weiterverfolgt. Erst durch die eigene Initiative der Familie wurde schließlich eine andere Ursache gefunden. Das zeigt, wie wertvoll es sein kann, wenn Betroffene und Angehörige beharrlich nachfragen und bei Bedarf weitere medizinische Meinungen einholen.
Wenn nach einem Eingriff etwas anders ist als erwartet und die Erklärungen nicht schlüssig erscheinen, gibt es einige Möglichkeiten, aktiv zu werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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