2024-800
Kinderarzt bietet keine J-Untersuchungen an
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Unser Kinderarzt betreut unsere beiden Kinder seit ihrer Geburt. Auf meine Frage hin, wie es mit Terminen für die J-Untersuchungen aussieht, meinte er lapidar, dass sie schon nicht hinterherkommen die U-Untersuchungen abzuwickeln. Es sei auch kein Mehrwert durch die J-Untersuchungen gegeben, sodass auf diese gut und gerne verzichtet werden könne. Auf meinen Einspruch, dass ich diese jedoch gerne für meine Kinder in Anspruch nehmen würde, und durch die Kostenübernahme der Krankenkasse sei ja ein gewisser Nutzen bewiesen, da diese ansonsten nicht erstatten dürfte, sollte ich doch besser einen anderen Kinderarzt aufsuchen!
Es ist belastend, wenn man sich um die Gesundheitsvorsorge seiner Kinder sorgt und dabei das Gefühl hat, nicht gehört zu werden. Besonders schwer wiegt es, wenn ein Verweis auf eine andere Praxis ausgesprochen wird, obwohl in der Region kaum Alternativen verfügbar sind.
J-Untersuchungen (Jugendgesundheitsuntersuchungen) sind präventive Vorsorgeuntersuchungen für Kinder und Jugendliche zwischen 9 und 17 Jahren, die von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen werden. Sie dienen dazu, körperliche, geistige und soziale Entwicklung frühzeitig zu begleiten. Dass eine Praxis diese Leistungen nicht anbietet, kann verschiedene Hintergründe haben – für betroffene Familien bleibt dennoch eine Versorgungslücke.
Wer in eine ähnliche Situation gerät, hat verschiedene Möglichkeiten, um die Vorsorge seiner Kinder dennoch zu sichern.
Erfahrungen wie diese können auf mehr-patientensicherheit.de anonym gemeldet werden – sie helfen dabei, Versorgungslücken sichtbar zu machen und das Gesundheitssystem zu verbessern. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) steht außerdem für eine kostenlose und neutrale Beratung zur Verfügung, wenn Fragen zu Patientenrechten oder zur Weiterversorgung entstehen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
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Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team