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2024-1097

Sehr komplizierte, aber erfolgreiche Schlagader-OP

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Fallbeschreibung:

Erfolgreiche Schlagader-OP: Sicherheit & Teamarbeit

Das gute Betriebsklima des Krankenhauses fällt sehr schnell auf. Das gesamte medizinische Personal – Ärzte, Schwestern, Pfleger – ist sehr freundlich und zeigt eine liebevolle Patientennähe. Der Patient steht im Vordergrund. Die Personalleitung hat ausnahmslos eine gute Wahl getroffen.

Man fühlt sich hier gut aufgehoben und betreut.

Weiter fällt auf, daß der Informationsfluss innerhalb der Fachbereiche und Stationen nicht nur schnell, sondern besonders präzise verläuft.

Die medizinischen Leistungen – Operation und Anästhesie – sind hervorragend. Trotz sehr komplizierter Vorgeschichte und kompliziertem Krankheitsbild verliefen Anästhesie und Operation völlig problemlos.

Nach wenigen Tagen konnte meine Frau bei gutem Allgemeinzustand entlassen werden, und schnell zeigte sich das sehr gute Resultat.

Einen derart reibungslosen und perfekten Ablauf der Behandlung haben wir noch nie erlebt.

Gut gelaufen:

Wirklich alles

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was hier gut gelaufen ist

Es ist keine Selbstverständlichkeit, wenn ein Krankenhausaufenthalt – besonders bei einem komplexen Eingriff an der Schlagader (Aorta oder anderen großen Blutgefäßen) – von allen Beteiligten als rundherum positiv erlebt wird. Der Ehemann einer über 80-jährigen Patientin hat genau das beschrieben: eine Behandlung, bei der trotz komplizierter Vorgeschichte alles reibungslos verlief – von der Operation über die Narkose (Anästhesie) bis hin zur Entlassung nach wenigen Tagen.

Was in diesem Fall besonders auffiel: Das gesamte Team – Ärztinnen und Ärzte, Pflegepersonal auf allen Stationen – wirkte aufeinander abgestimmt und zugewandt. Informationen wurden schnell und präzise zwischen den verschiedenen Fachbereichen weitergegeben. Die Patientin stand im Mittelpunkt. Das sind keine Kleinigkeiten – sie machen den Unterschied, gerade bei älteren Patient:innen mit einem vielschichtigen Krankheitsbild.

Wie Sie ähnlich gute Bedingungen aktiv herbeiführen können

Nicht jede gute Versorgung entsteht allein durch das Team – auch Patient:innen und Angehörige können dazu beitragen, dass wichtige Informationen ankommen und die Behandlung gut koordiniert verläuft.

  • Es ist möglich, vor einem geplanten Eingriff eine Vertrauensperson zu benennen, die aktiv in Gespräche einbezogen wird – besonders dann, wenn die Patientin oder der Patient selbst gerade nicht in der Lage ist, Informationen aufzunehmen oder Fragen zu stellen.
  • Eine schriftliche Zusammenfassung der Krankengeschichte (Vorerkrankungen, Medikamente, frühere Operationen) kann dem medizinischen Team helfen, die Versorgung von Beginn an auf die individuelle Situation abzustimmen – ein Satz wie „Ich habe hier alles Wesentliche aufgeschrieben“ erleichtert den Einstieg in das erste Gespräch.
  • Bei Unklarheiten über den Ablauf oder die Zuständigkeiten kann aktiv nachgefragt werden – zum Beispiel: „Wer ist meine Ansprechperson, wenn ich eine Frage habe?“ Gute Teams begrüßen solche Fragen.
  • Wenn Angehörige positive Erfahrungen gemacht haben, ist es möglich, diese gezielt zu teilen – im direkten Gespräch mit dem Team oder über ein Patientenforum. Rückmeldungen helfen, gute Strukturen sichtbar zu machen.

Daran erkennen Sie gute Versorgung

  • Das Personal verschiedener Stationen und Fachbereiche kennt Ihren Fall – Sie müssen dieselben Informationen nicht immer wieder neu erklären.
  • Fragen werden ernst genommen und verständlich beantwortet – auch von Angehörigen.
  • Übergaben zwischen Stationen (z. B. von der Intensivstation auf die Normalstation) verlaufen spürbar koordiniert und ohne Informationsverlust.
  • Sie und Ihre Angehörigen fühlen sich als Teil des Behandlungsprozesses – nicht als passive Empfänger:innen von Entscheidungen.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen

Positive Erlebnisse wie dieses sind wertvolle Beispiele dafür, was in der Gesundheitsversorgung gelingen kann – und sie verdienen genauso Aufmerksamkeit wie kritische Berichte. Auf mehr-patientensicherheit.de ist es möglich, eigene Erfahrungen anonym zu melden und damit anderen Patient:innen und Angehörigen Orientierung zu geben.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Angehörige oder Angehöriger einer Patientin oder eines Patienten
Alter: 80+ Jahre
Art der Einrichtung:Krankenhaus, innerklinischer Transport, Intensivstation, Normalstation, Operationssaal, sonstiger Bereich
Geschlecht: weiblich

Vielen herzlichen Dank für Ihren wichtigen Fallbericht!

Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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