2025-143
Falsche Diagnose – Symptome nicht ernst genommen
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Seit Wochen bereits starkes Herzklopfen und Stechen +Druck linker Brustkorb gespürt. Dann eines Mittags starker Schwindel, Atemnot, Taubheit und Kribbeln in Armen und Händen und Herzrasen. Bin dann zum Hausarzt und EKG war auffällig lt Mfa und D-Dimmere erhöht – Ärztin meint, ich hätte ja nur Panik… dann naja vielleicht auch Lungenembolie und ich solle demnächst mal zum CT. Eine Woche später bin ich dann in die Notaufnahme: Perikatditis.
Nachsorge bei einer von der Ärztin empfohlenen Kardiologin: Sie haben da was am Herzen ich weiß auch nicht was, da hätten sie im KH mal ein MRT machen müssen (der Chefkardiologe im KH meinte das sei nicht notwendig) und ich sei selbst Schuld und soll ordentlich Sport machen.
Daraufhin bin ich unter körperlicher Belastung wieder und wieder fast zusammengeklappt und dann endlich zu einem anderen Kardiologen gegangen der kompetent war und bis zur Heilung Puls niedrig halten angeordnet hat.
Anhaltende Beschwerden wie Herzrasen, Druckgefühl in der Brust oder Atemnot sind belastend – körperlich und emotional. Wenn diese Symptome im medizinischen Gespräch nicht die Aufmerksamkeit erhalten, die man sich wünscht, kann das sehr verunsichernd sein und dazu führen, dass notwendige Schritte verzögert werden.
In solchen Situationen kann es vorkommen, dass auffällige Befunde – etwa ein verändertes EKG (Elektrokardiogramm, eine Aufzeichnung der Herzaktivität) oder erhöhte Laborwerte – zunächst nicht konsequent weiterverfolgt werden. Eine Perikarditis (Herzbeutelentzündung) beispielsweise erfordert eine gezielte Diagnose und klare Verhaltensempfehlungen, darunter körperliche Schonung bis zur vollständigen Heilung. Wird das versäumt, kann körperliche Belastung während der Erkrankung zu ernsthaften Beschwerden führen.
Wer das Gefühl hat, mit seinen Beschwerden nicht ausreichend gehört zu werden, hat verschiedene Möglichkeiten, aktiv für die eigene Versorgung einzutreten.
Wenn Sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder unsicher sind, wie Sie in einer medizinischen Situation vorgehen können, bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter www.patientenberatung.de kostenlose und vertrauliche Beratung an. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie eigene Erlebnisse anonym melden und so dazu beitragen, dass andere von Ihren Erfahrungen lernen können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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