2024-1450
Kein Einlass in Hausarzt-Praxis wegen Personalmangel
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Eine Hausarzt-Praxis, die ich nach Krankenhausaufenthalt mehrmals aufsuchte, war personell unterbesetzt.
Die einzige Assistentin für zwei Ärzte schaffte es nicht, an die Tür zu gehen. So dass ich nicht klingeln durfte, sondern auf der Straße warten musste, bis jemand das Haus verließ. Dann konnte ich ins Treppenhaus gelangen und musste dort vor der Praxistür erneut warten, bis jemand die Praxis verließ und die Tür kurz offen war.
Da ich nach dem Krankenhaus kaum stehen konnte, war das qualvoll.
Nach einem Krankenhausaufenthalt ist der Körper oft noch geschwächt – selbst kurze Wartezeiten im Stehen können dann zur echten Belastung werden. Wenn eine Praxis aufgrund von Personalmangel den Zugang für Patient:innen nicht sicherstellen kann, entsteht eine Situation, die besonders für Menschen in der Genesungsphase schwerwiegende Folgen haben kann.
In einer Situation wie dieser gab es für die Betroffene keinen realistischen Spielraum zum Eingreifen: Sie war körperlich eingeschränkt und auf die Zugangsmöglichkeiten der Praxis angewiesen. Das ist wichtig anzuerkennen.
Wenn Sie in einer ähnlichen Situation Unterstützung suchen oder eine unabhängige Beratung wünschen, steht Ihnen die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlos zur Verfügung. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie außerdem Ihre Erfahrungen teilen und damit dazu beitragen, dass solche Situationen künftig besser erkannt und verhindert werden.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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