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2024-337

Durch OP Tisch gebrochen

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Fallbeschreibung:

OP-Tisch bricht ein: Sicherheit bei adipösen Patienten

Bei einer Routine OP ist mein Onkel beim übersetzen vom Bett auf den OP-Tisch mit den Beinen durchgebrochen. Da mein Onkel etwas fülliger ist, wurde vermutlich ein nicht für diese Fülle gedachter OP-Tisch verwendet.

Gut gelaufen:

Er hat bisher nicht mehr erzählt, da er noch stationär ist.

Schlecht gelaufen:

Falscher Tisch und lt. Ihm hatte sich Personal sogar geweigert ihn diesem Tisch zuzuweisen, der zuständige Arzt hat die Aussagen aber wohl ignoriert und wurde ärgerlich über den Pfleger.

Verbesserungsvorschläge:

Ärzte sollten mehr auf ihr Personal hören?

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Ein solcher Vorfall ist belastend – für den betroffenen Patienten ebenso wie für seine Angehörigen. Medizinische Geräte und Einrichtungen wie OP-Tische sind für bestimmte Gewichts- und Körpergrößenbereiche ausgelegt. Wenn diese Grenzen nicht beachtet werden, kann es zu ernsthaften Zwischenfällen kommen – auch bei Routineeingriffen.

In einer Situation wie dieser befand sich der Patient im direkten Übergang zwischen Bett und OP-Tisch – ein Moment, in dem er selbst keinen realistischen Spielraum hatte, aktiv einzugreifen. Das ist wichtig anzuerkennen.

Was Angehörige oder Begleitpersonen tun können

Angehörige können in der Vorbereitung und Begleitung einer Operation eine wichtige Rolle übernehmen:

  • Vor einer geplanten Operation ist es möglich, das medizinische Team aktiv auf besondere körperliche Voraussetzungen hinzuweisen – zum Beispiel auf das Körpergewicht. Ein möglicher Einstieg: „Gibt es bei der Ausstattung etwas zu berücksichtigen, das für meinen Angehörigen wichtig sein könnte?“
  • Wenn Bedenken eines Familienmitglieds oder Pflegepersonals im Vorfeld geäußert wurden und nicht aufgegriffen worden sind, kann dies nach dem Eingriff dokumentiert und im Rahmen eines Gesprächs mit dem Krankenhaus angesprochen werden.
  • Nach einem solchen Vorfall ist es möglich, eine offizielle Rückmeldung an die Einrichtung zu geben – etwa über das Patientenmanagement oder die Krankenhausleitung. Das kann dazu beitragen, ähnliche Situationen künftig zu vermeiden.
  • Zur Unterstützung bei der Aufarbeitung steht die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) zur Verfügung – sie berät kostenlos zu Patientenrechten und nächsten Schritten.

Für die Zukunft: Was sich vorbereiten lässt

  • Vor geplanten Eingriffen ist es möglich, in einem Aufklärungsgespräch gezielt nach der geeigneten Ausstattung zu fragen – insbesondere wenn besondere körperliche Voraussetzungen bestehen.
  • Eine Begleitperson kann beim Aufnahmegespräch anwesend sein und relevante Informationen ergänzen oder nachfragen.
  • Wichtige Informationen zum Gesundheitszustand, zu Medikamenten oder körperlichen Besonderheiten lassen sich auf einer Notfall- oder Patientenkarte festhalten und zur Operation mitbringen.
  • Eine Vorsorgevollmacht ermöglicht es einer Vertrauensperson, im Ernstfall rechtlich abgesichert Entscheidungen zu treffen und Informationen einzufordern.

Sie sind nicht allein

Wenn Sie als Angehörige oder Angehöriger unsicher sind, welche Schritte nach einem solchen Vorfall sinnvoll sind, bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter 0800 011 77 22 kostenlose und unabhängige Beratung an. Erfahrungen wie diese können außerdem auf mehr-patientensicherheit.de gemeldet werden – damit andere von diesen Situationen erfahren und das Gesundheitssystem sicherer werden kann.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Angehörige oder Angehöriger einer Patientin oder eines Patienten
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Operationssaal, Krankenhaus
Geschlecht: männlich

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