Aufgrund seit einigen Wochen anhaltenden Nacken- u. Kopfschmerzen den Hausarzt aufgesucht. Weiterleitung in die ZNA mit V.a. virale Meningitis. Dort Untersuchung, Labor, Schmerzmittelgabe. Da trotz anwesendem Neurologen keine Lumbalpunktion durchgeführt wurde, Empfehlung sich in anderem Krankenhaus mit Neurologie zu melden. Angeblich wurde dort auch mit dem Neurologen gesprochen, dass der Pat. zur Punktion am selben Tag kommen soll. Der Neurologe dort, war laut Aussage darüber nicht erfreut, es wäre kein Bett frei. Rat des Neurologen im aktuellen KH – fahren sie morgen früh hin (es war auch bereits 17 Uhr). Im mitgegebenen Brief war die Vorstellung u. auch das Telefonat vermerkt. Am nächsten morgen am anderen KH im MVZ Neurologie vorgestellt. Dort wusste keiner Bescheid. Dann Vorstellung dort in der ZNA. Diensthabender Neurologe wenig zugewandt, wenn sie nicht möchten, können sie auch wieder gehen. Wieder Blutentnahme, obwohl Befunde dabei (wurden aber nicht angesehen), wieder EKG (Befund auch anbei). Dann Gespräch mit Dienstneurologen, weil die Schmerzen schon länger anhalten (Nackensteifigkeit, kaum Möglich den Kopf zu beugen) kein Notfall, Vorstellung in angegliederter Hausarztpraxis u. dort Weiterleitung ins MVZ u. dann Entscheidung ob Lumpalpunktion nötig. Es erfolgte keine körperliche Untersuchung. Dann ohne Befund in die hausärztliche Praxis, dort Empfehlung in die ZNA zur Punktion zu gehen. Dem Arzt erneut den bisherigen Weg geschildert, der dann mit der neurologischen Chefärztin telefoniert hat. Danach erneut in die ZNA, körperliche Untersuchung, Schmerzen eher muskulär bedingt, ggf MRT, jetzt Lumbalpunktion. Flüssigkeitsgabe nach Punktion nur nach Nachfrage. Keine Besprechung wie es weitergeht, nach mehrmaligem Nachfragen Info, dass Verlegung auf Station erfolgt, wenn dort die Übergabe gelaufen ist. Gespräch mit Neurologen auf dem Flur kurz vor Verlegung. Bleiben über Nacht, wenn MRT dann erst am Montag (Untersuchungstag war Donnerstag). Auf Nachfrage dann auf Station Schmerzmittelgabe, keine Besprechung der Laborergebnisse, morgens bei Visite Entlassung am heutigen Tag. Bei Übergabe der Entlassungspapiere dann die Empfehlung, bei weiterbestehen der Schmerzen auf jeden Fall anmerken, dass neurologisch alles abgeklärt wäre und eine orthopädische Vorstellung sinnvoll wäre. Über den Hausarzt dann Physiotherapie verordnen lassen, Muskelrelaxans.
Das hin- und herschicken des Patienten, fehlendes hinzuziehen eines Orthopäden bereits in der ersten ZNA. Hätte vielleicht den weiteren Verlauf beeinflusst. Nur den Brief in der ersten ZNA erhalten mit dem Hinweis, dass der Pat. angemeldet wäre, fehlender Überweisungs- bzw. Einweisungsschein
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ), Krankenhaus, Bereitschaftsdienstpraxen, Notaufnahme