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2024-803

Lange Wartezeiten bei spezialisierter medizinischer Untersuchung

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Fallbeschreibung:

Lange Wartezeiten auf Spezialuntersuchung – CIRS-Fall

Ich trage Kompressionsstrümpfe und habe manchmal ein sehr dickes Bein. Der Hausarzt verwies mich zur weiteren Untersuchung an eine dafür spezialisierte Klinik. Die Terminvergabe für eine gründliche, stationäre Untersuchung findet nur an einem halben Werktag pro Woche statt und der Untersuchungs- und Behandlungstermin ist frühestens in einem halben Jahr. Ich finde, dass solche Zustände in einem Krankenhaus nicht vorkommen sollten und für mich nicht akzeptabel sind. Hier ist eindeutig die Politik gefordert!

Gut gelaufen:

Der Hausarzt müsste einen Termin vermitteln, was jedoch auch für ihn und seine Mitarbeitenden sehr viel Zeit kostet.

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Krankenhausadministration muss verbessert werden. Dies kann zum Beispiel durch mehr Geld in der Verwaltung erfolgen.

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

FALLANALYSE (intern): A) Der Fall ist gemischt: Es gibt Frustration über lange Wartezeiten und strukturelle Hürden, aber auch einen positiv hervorgehobenen Aspekt (Hausarzt bemüht sich aktiv um Terminvermittlung). B) Der Patient hat begrenzte, aber vorhandene Handlungsmöglichkeiten: Er kann aktiv kommunizieren, Unterstützung einfordern und sich informieren. Die strukturellen Ursachen (Terminkapazitäten, Systemfragen) liegen außerhalb seines Einflussbereichs. → Falltyp A mit Anerkennung struktureller Grenzen. —

Was in solchen Situationen passieren kann

Lange Wartezeiten auf spezialisierte Untersuchungen können belastend sein – besonders dann, wenn man körperliche Beschwerden hat und Ungewissheit über den weiteren Verlauf besteht. Dass Termine bei spezialisierten Einrichtungen nur in begrenztem Umfang angeboten werden, ist eine strukturelle Realität, die viele Patient:innen betrifft und häufig als ungerechtfertigt empfunden wird.

In solchen Situationen ist es wichtig anzuerkennen: Der Spielraum, den Betroffene selbst haben, ist begrenzt. Strukturelle Engpässe – wie knappe Terminkapazitäten in spezialisierten Kliniken – liegen nicht in der Hand der Patient:innen. Dennoch gibt es einige Möglichkeiten, die die eigene Situation erleichtern können.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer mit langen Wartezeiten konfrontiert ist, kann verschiedene Wege in Betracht ziehen, um die Situation aktiv zu begleiten.

  • Hausarzt oder Hausärztin aktiv einbinden: Die Praxis kann eine wichtige Unterstützung bei der Terminvermittlung sein – wie in diesem Fall bereits geschehen. Es ist möglich, ausdrücklich um eine bevorzugte Terminvormerkung oder eine Dringlichkeitsbewertung zu bitten, zum Beispiel mit den Worten: „Können Sie in der Klinik anfragen, ob eine frühere Lösung möglich ist, wenn ein Termin kurzfristig frei wird?“
  • Auf Wartelisten vormerken lassen: Viele Einrichtungen führen Wartelisten für kurzfristig freiwerdende Termine. Es lohnt sich, aktiv danach zu fragen und die eigenen Kontaktdaten für eine schnelle Erreichbarkeit zu hinterlegen.
  • Zweitmeinung oder alternative Einrichtungen erkunden: Es kann möglich sein, bei einer anderen spezialisierten Einrichtung nach einem früheren Termin zu fragen. Der Hausarzt oder die Hausärztin kann dabei helfen, geeignete Alternativen zu benennen.
  • Beschwerden im Blick behalten und dokumentieren: Veränderungen der Beschwerden – etwa eine deutliche Zunahme der Schwellung – können es sinnvoll machen, erneut ärztliche Einschätzung einzuholen, bevor der Spezialisierungstermin stattfindet. Eine kurze Notiz zu Datum und Verlauf der Beschwerden erleichtert das Gespräch mit der Praxis.

Worauf Sie achten können

  • Ist eine Dringlichkeitsbewertung durch den Hausarzt oder die Hausärztin möglich, die eine frühere Terminvergabe begründen könnte?
  • Wurde die eigene Telefonnummer oder E-Mail-Adresse für kurzfristig freiwerdende Termine in der spezialisierten Einrichtung hinterlegt?
  • Gibt es in der Region weitere Einrichtungen mit ähnlicher Spezialisierung, bei denen ein früherer Termin möglich wäre?
  • Verschlechtern sich die Beschwerden in der Wartezeit? Wenn ja, ist eine erneute Vorstellung beim Hausarzt oder der Hausärztin eine sinnvolle Option – unabhängig vom ausstehenden Fachtermin.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 70-79 Jahre
Art der Einrichtung:sonstiger Bereich, Krankenhaus
Geschlecht: männlich

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