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2026-199

Pilzinfektion nach Frauenarztbesuch

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Fallbeschreibung:

Pilzinfektion nach Gynäkologie-Besuch – CIRS-Fall

Bereits zum zweiten Mal nach einer Kontrolluntersuchung in der gleichen gynäkologischen Arztpraxis habe ich eine Vaginalpilzinfektion entwickelt.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Die Beratung in derselben Praxis läuft immer auf das gleiche Ziel hinaus. Obwohl ich meine Migräne, Histaminintoleranz und Neigung zu Ödemen genannt hatte, wurde mir zu einer Hormonersatztherapie geraten.

Verbesserungsvorschläge:

Eingehen auf individuelle Beschwerden des Patienten. Auch ein Ultraschall zur Kontrolle muss vom Patienten selbst bezahlt werden.

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Wenn nach einem Arztbesuch wiederholt ähnliche Beschwerden auftreten, kann das sehr belastend sein – körperlich wie emotional. In diesem Fall entwickelte eine Patientin nach Kontrolluntersuchungen in derselben gynäkologischen Praxis zweimal eine Vaginalpilzinfektion (eine Infektion der Scheide durch Hefepilze, häufig Candida albicans). Gleichzeitig hatte sie das Gefühl, dass ihre individuellen Vorerkrankungen – darunter Migräne, Histaminintoleranz (eine Unverträglichkeit gegenüber dem körpereigenen Botenstoff Histamin) und eine Neigung zu Wassereinlagerungen – bei der Behandlungsempfehlung nicht ausreichend berücksichtigt wurden.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer das Gefühl hat, dass die eigene Krankengeschichte nicht vollständig in eine Empfehlung eingeflossen ist, hat verschiedene Möglichkeiten, das Gespräch aktiv mitzugestalten.

  • Vorerkrankungen schriftlich festhalten: Vor dem Termin ist es möglich, alle relevanten Diagnosen, Unverträglichkeiten und aktuellen Beschwerden auf einem Zettel oder im Smartphone zu notieren und diesen zu Beginn des Gesprächs zu zeigen. Das erleichtert es dem medizinischen Personal, alle Informationen zu überblicken.
  • Nachfragen, wie eine Empfehlung zu den eigenen Vorerkrankungen passt: Eine Formulierung wie „Ich nehme regelmäßig Antihistaminika und leide unter Migräne – inwiefern ist das bei dieser Empfehlung berücksichtigt?“ kann helfen, das Gespräch auf die persönliche Situation zu lenken.
  • Zusammenhänge ansprechen: Wenn nach einem Eingriff oder einer Untersuchung wiederholt ähnliche Beschwerden auftreten, ist es möglich, diesen möglichen Zusammenhang direkt anzusprechen und um eine Einschätzung zu bitten.
  • Eine zweite Meinung einholen: Bei Unsicherheit über eine Diagnose oder Therapieempfehlung ist es jederzeit möglich, eine andere Fachpraxis aufzusuchen. Das ist kein Vertrauensbruch, sondern ein anerkanntes Mittel zur eigenen Sicherheit.

Worauf Sie achten können

  • Wurden alle genannten Vorerkrankungen und Unverträglichkeiten im Gespräch aufgegriffen – oder zumindest anerkannt?
  • Wird eine Behandlungsempfehlung nachvollziehbar begründet, auch in Bezug auf mögliche Risiken oder Wechselwirkungen mit bestehenden Erkrankungen?
  • Ist bekannt, welche Untersuchungen als Kassenleistung abgerechnet werden und welche als individuelle Gesundheitsleistung (IGeL) selbst bezahlt werden müssen – und wurde darüber vor der Untersuchung informiert?
  • Besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und ausreichend Zeit für Antworten zu bekommen – ohne das Gefühl, das Gespräch zu bremsen?

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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