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2025-310

Verlängerung Aufenthalt Intensivstation nach Nachfrage

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Fallbeschreibung:

Angehörige verlängern Intensivaufenthalt durch Nachfragen

Mein Schwiegervater wurde mit einem schweren Herzinfarkt nach Reanimation auf der Intensivstation behandelt. Da er sich erstaunlich schnell erholte, sollte er bald auf die Normalstation erlegt werden. Da wir uns als Angehörige Sorgen gemacht haben, habe ich einen Verwandten kontaktiert, der zwar Arzt in einem andern Fachbereich ist, der uns aber aus der Ferne den Tipp gegeben hat: „Äußert Eure Sorgen gegenüber den Ärzten. Das bringt sie zum Nachdenken.“ Wir haben das getan und am Ende blieb mein Schwiegervater nochmals zwei Tage länger auf Intensiv.

Gut gelaufen:

Die Ärzte nahmen unsere Sorgen ernst.

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was hier gut gelaufen ist

Die Familie eines schwer erkrankten Patienten hat in einer belastenden Situation den Mut gefunden, ihre Bedenken offen anzusprechen – und wurde dabei ernst genommen. Das behandelnde Team hat die geäußerten Sorgen der Angehörigen in die Entscheidung einbezogen und den Aufenthalt auf der Intensivstation verlängert. Dieses Zusammenspiel aus aktiver Rückmeldung und offener Kommunikation im medizinischen Team ist ein gutes Beispiel dafür, wie Patientensicherheit gemeinsam gestaltet werden kann.

Wie Sie ähnlich gute Bedingungen aktiv herbeiführen können

  • Angehörige können Bedenken zur Verlegung oder Entlassung direkt und konkret ansprechen – zum Beispiel mit den Worten: „Wir haben noch Sorgen wegen des Zustands von Herrn [Name]. Können wir kurz besprechen, worauf wir achten sollen?“
  • Es ist möglich, gezielt nach einem festen Gesprächstermin mit der zuständigen Ärztin oder dem zuständigen Arzt zu fragen – gerade in einem so sensiblen Moment wie der Verlegung nach einer Reanimation (dem medizinischen Wiederbeleben nach einem Herzstillstand).
  • Wer im eigenen Umfeld Fachkenntnisse hat, kann diese nutzen, um Fragen zu formulieren oder einzuordnen – ohne dass das bedeutet, der Einschätzung des behandelnden Teams zu widersprechen.
  • Mehrere Angehörige können gemeinsam auftreten und Sorgen bündeln – das erleichtert die Kommunikation und zeigt dem Team, wie es dem Umfeld des Patienten geht.

Daran erkennen Sie gute Versorgung

  • Das Team nimmt sich Zeit, Fragen und Bedenken von Angehörigen anzuhören – auch wenn der klinische Verlauf auf den ersten Blick positiv erscheint.
  • Entscheidungen wie eine Verlegung werden erklärt und nachvollziehbar begründet.
  • Angehörige haben die Möglichkeit, Gesprächstermine zu erbitten und erhalten darauf eine Rückmeldung.
  • Die Perspektive des näheren Umfelds wird als relevante Information behandelt – nicht als Störung des Ablaufs.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen

Positive Erlebnisse wie dieses sind wertvoll – sie zeigen, was in der Gesundheitsversorgung gut funktionieren kann. Auf mehr-patientensicherheit.de ist es möglich, eigene Erfahrungen anonym zu melden und damit anderen Betroffenen und Angehörigen zu helfen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Angehörige oder Angehöriger einer Patientin oder eines Patienten
Alter: 70-79 Jahre
Art der Einrichtung:Krankenhaus, Intensivstation
Geschlecht: männlich

Vielen herzlichen Dank für Ihren wichtigen Fallbericht!

Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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