2025-194
Patientin nach ambulanter OP auf dem Flur „vergessen“
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Die 13jährige Patientin war zur Entfernung von Nasen-Polypen zu einer ambulanten OP im Krankenhaus.
Nach einer kurzen Zeit im Aufwachraum, wurde sie im Bett auf den Krankenhaus-Flur geschoben mit der Information, dass man sie gleich abholt und Bescheid gibt, wenn sie nach Hause kann.
Die im Wartebereich anwesende Mutter wurde zu diesem Zeitpunkt nicht informiert. Nachdem seit Beginn der OP, die mit 10-20 Minuten avisiert worden war, bereits fast 2 Stunden vergangen waren, wunderte sich die Mutter, dass sie noch nichts gehört hatte und fragte bei der Stationsschwester nach. Diese konnte zunächst keine Auskunft über den Verbleib der Patientin geben, wollte aber nachfragen.
Nach weiteren ca. 30 Minuten wurde die Patientin zufällig von der wartenden Mutter in einem Flur gefunden. Auf Nachfrage hieß es dann nur lapidar „Achso, ja, Sie hätten schon längst nach Hause gehen können“
Nach einer Operation – auch einer kurzen ambulanten – befinden sich Patient:innen häufig noch in einem geschwächten Zustand und sind auf verlässliche Begleitung angewiesen. Besonders bei Kindern und Jugendlichen ist die Übergabe an Angehörige ein wichtiger Schritt, der in der Hektik des Klinikalltags manchmal nicht so reibungslos verläuft, wie es geplant war. In diesem Fall wurde eine 13-Jährige nach der Operation allein auf einem Krankenhausflur zurückgelassen, während ihre Mutter im Wartebereich wartete – ohne Information über den Aufenthaltsort ihrer Tochter. Solche Kommunikationslücken können entstehen, wenn zwischen verschiedenen Bereichen – OP, Aufwachraum (der Bereich, in dem Patient:innen nach der Narkose überwacht werden) und Station – keine klaren Absprachen bestehen.
Wer als Angehörige:r auf eine operierende Person wartet, kann im Vorfeld einige Absprachen treffen, die den Informationsfluss verbessern.
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Wochenlange Kopf- und Nackenschmerzen, Meningitis-Verdacht – doch die Lumbalpunktion ließ lange auf sich warten. Ein Fall über Kommunikationslücken im System.
Fall lesen →Ein CIRS-Fall zeigt: Angehörige äußerten Sorgen – und der Patient blieb zwei Tage länger auf der Intensivstation. Was aktive Kommunikation bewirken kann.
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Die Betriebskrankenkassen:
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