2025-085
Einnahme von Antipsychotika – Folge extreme Akathisie (Sitzunruhe), mehrere Suizidversuche
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Ich habe Jahrelang eine extreme Akathisie (Sitzunruhe) aushalten müssen, durch zu schnell und zu hoch dosierte Antipsychotika.
Die Nebenwirkung wurde als Traumafolgestörung abgetan.
Es folgten in der Zeit mehrere (fast erfolgreiche) Suizidversuche sowie schwere Selbstverletzungen.
Durch die Höchstdosis des Depopräparates Xeplion, war ich nur noch ein innerlich toter, extrem unruhiger, sich nicht mehr wehren könnender, furchtbar gequälter Mensch.
Ich komme nicht darüber hinweg…
Das hat mich zusätzlich traumatisiert.
Dieser Bericht beschreibt schweres, lang anhaltendes Leid – und die schmerzhafte Erfahrung, damit nicht gehört worden zu sein. Was diese Person durchgemacht hat, war real, körperlich und psychisch belastend, und es ist wichtig, das klar anzuerkennen.
Akathisie ist eine ernste Nebenwirkung, die unter anderem durch Antipsychotika (Medikamente zur Behandlung von Psychosen oder anderen psychiatrischen Erkrankungen) ausgelöst werden kann. Sie äußert sich als quälender innerer Bewegungsdrang und extreme Unruhe, die von Betroffenen häufig als kaum aushaltbar beschrieben wird. Studien und Fachberichte bestätigen, dass Akathisie in schweren Fällen das Risiko für Suizidgedanken und Selbstverletzungen deutlich erhöhen kann. In einer Situation wie dieser – in der Betroffene durch die Medikamentenwirkung in ihrer Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt waren und nicht gehört wurden – gab es für die betroffene Person keinen realistischen Spielraum, alleine einzugreifen. Das ist wichtig anzuerkennen.
Wenn Angehörige oder nahestehende Personen ähnliche Situationen beobachten, können folgende Schritte hilfreich sein:
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose, vertrauliche Beratung für Menschen, die in ihrer Behandlung nicht gehört wurden oder Unterstützung suchen – erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenlos, Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa 8–18 Uhr). Auf mehr-patientensicherheit.de finden Betroffene und Angehörige weitere Informationen sowie die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu teilen und damit zur Verbesserung der Versorgung beizutragen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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