2024-708
Starke Nachblutung nach ambulanter OP
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Mein Sohn wurde im Krankenhaus ambulant an der Vorhaut operiert. Die OP verlieft laut Arzt problemlos, es sei zu keinen Auffälligkeiten gekommen. Nach 2 Stunden kam eine Krankenschwester aus der HNO-Abteilung, schaute auf den Verband (der zu dem Zeitpunkt bereits durchgeblutet war) und sagte, wir können nach Hause. Auf meine Nachfrage als Mutter, ob dies normal sei, gab sie mir eine weitere Mullbinde und meinte, ich könne das ja nochmal drumwickeln.
Zu Hause versuchte ich, mit den bereitgestellten Materialien ein weiteres Durchbluten zu verhindern, was nicht wirklich gelang. Am Morgen fuhr ich mit meinem Sohn zur niedergelassenen Kinderärztin, die sich das Ausmaß der Nachblutung ansah, meinte da könne sie nichts machen und mich wieder wegschickte. Also fuhr ich zurück in die behandelnde Klinik, dort wurde nach 2 Stunden Warten in der Ambulanz festgestellt, dass es deutlich zu viel nachblutet.
Ein neuer Druckverband wurde angelegt (unter größtem Geschrei meines Sohnes) und wir wieder nach Hause geschickt. Kaum zu Hause angekommen, war auch dieser Verband inklusive Kleidung und Kindersitz durchgeblutet, sodass ich sofort zurück gefahren bin. Nach erneuten 2 Stunden Wartezeit kam der zuständige Oberarzt und stellte fest, dass die Naht nicht richtig verschlossen sei, mein Sohn müsse sofort zurück in den OP. Die zweite OP war erfolgreich was die Nähte anging, dafür war bereits ein kleineres Stück des Gewebes abgestorben und musste entfernt werden. Noch heute (1 Jahr später) klagt mein Sohn darüber, dass sein bestes Stück „nicht schön“ sei und er nicht immer merken würde, wenn er Haut einklemmt beim Anziehen. Vielleicht wurde ein Nerv beschädigt. Interessieren tut es von den Ärzten allerdings niemanden mehr.
Wenn ein Kind nach einem operativen Eingriff anhaltend blutet, ist das für Eltern eine zutiefst belastende Erfahrung – zumal wenn das Bauchgefühl sagt, dass etwas nicht stimmt, und dieses Gefühl nicht ernst genommen wird. Nachblutungen nach ambulanten Operationen können in seltenen Fällen auftreten und erfordern eine sorgfältige ärztliche Beurteilung, bevor ein Kind nach Hause entlassen wird.
Eltern kennen ihr Kind und seine Reaktionen oft sehr genau – dieses Wissen ist wertvoll und darf in medizinischen Situationen aktiv eingebracht werden. Die folgenden Hinweise können dabei helfen.
Erfahrungen wie diese können auch anderen Familien helfen, sich in ähnlichen Situationen besser zu orientieren. Wenn Sie möchten, können Sie Ihre Erfahrung anonym auf mehr-patientensicherheit.de melden – jeder Bericht trägt dazu bei, die Versorgung für alle zu verbessern.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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