2026-158
Aufklärungsmangel beim Facharzt
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Überweisung vom Hausarzt an den Facharzt Pneumologen w. Fortsetzung der kombinierten Schlaf- und Sauerstoff-Therapie, CPAP-O2-Konzentrator-Konstrukt bei KK-Wechsel und MedizinHilfsmittelGeräteVersorger:
Der Facharzt erklärte faktisch in einem Satz ‚Eine Sauerstoff-Überversorgung sei schädlich, rufe Entzündungen hervor bzw. verstärke diese.‘:
Unmittelbar versuchte ich, greifbare Infos/Unterlagen in Form bspw. eines Merkblattes oder Fundstellen (www-Link, etc. pp.) Verständnis halber vom Facharzt zu erhalten, worauf allerdings überraschend nichts geliefert wurde.
Ich denke, da könnte die Aufklärungsverpflichtung tangiert sein.
Warum der Facharzt im Erstgespräch dies so ausführte, ohne dass Messwerte vorlagen, erscheint mir rätselhaft.
Nachdem der Facharzt einige Daten/Werte aus der Auswertung der ambulanten Nachtuntersuchung nannte, fragte ich nach:
Ich möchte gerne wissen, wann die Aussetzer aufgetreten sind, ob gehäuft/gleichmäßig oder (nicht statistisch im Durchschnitt gleichmäßig auf Stunde verteilt) konkret/faktisch unterschiedlich – mit Extremwerten – und wie lang jeweils die Aussetzer (maximal) dauerten.
Dies wurde mir auch auf Nachfrage nicht beantwortet.
Mit einer händischen, lauten Zählung des Facharztes am Rechner mit der Aufforderung selbst zu notieren, gebe ich mich anno 2026 nicht zufrieden.
Unverständlich ist, warum dies mutmaßlich unrelevant sein soll, weil diese Werte nicht genannt wurden.
Die zu erwartende Begründung blieb/bleibt aus.
Arztgespräche – besonders bei komplexen, langjährigen Erkrankungen – können manchmal zu wenig Raum für alle offenen Fragen lassen. Wenn medizinische Aussagen gemacht werden, ohne dass ergänzende Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt werden, kann das zu Unsicherheit führen, die belastet.
In diesem Fall schildert ein Patient mit einer seit vielen Jahren bestehenden kombinierten Schlaf- und Sauerstofftherapie (CPAP steht für einen Atemwegsdruck, der die Atmung im Schlaf unterstützt; ein Sauerstoffkonzentrator reichert zusätzlich die eingeatmete Luft mit Sauerstoff an) seine Erfahrungen nach einem Facharztttermin beim Lungenfacharzt (Pneumologen). Zentrale Informationen – etwa zu den genauen Ergebnissen der Schlafuntersuchung oder zu den Folgen einer Unterbrechung der gewohnten Therapie – wurden im Gespräch nicht vollständig vermittelt. Hinzu kam Unsicherheit darüber, wie die Versorgung mit Hilfsmitteln nach einem Kassenwechsel geregelt wird.
Wer gut vorbereitet in ein Facharzttgespräch geht, kann dazu beitragen, dass wichtige Fragen nicht offen bleiben.
Wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder weitere Informationen zu Patientenrechten sucht, findet auf mehr-patientensicherheit.de anonymisierte Fallberichte und weiterführende Hinweise. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet zudem kostenlose, unabhängige Beratung zu medizinischen und rechtlichen Fragen rund um die Gesundheitsversorgung an.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Eine leere Sauerstoffflasche beim Transport zur Bestrahlung führte zu gefährlicher Atemnot. Was passierte und wie lässt sich das verhindern?
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Die Betriebskrankenkassen:
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