2025-195
Blasenkatheterlegung mit letaler Sepsisfolge
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Mein Vater, in KurzzeitPflege, bekam auf eigenem Wunsch von Altenpflege Ring einen Blasenkatheter gelegt, Katheter Rezept von Heim Ärztin,
nach 5 Tagen, Fieber, Blutdruck fall ins Krankenhaus, Verdacht Schlaganfall, worauf er 24 Std später an einer Sepsis verstarb, Lt Ärztin, Blutdruckabfall rapiede, Entzündungswert CRP >275 (normal = 5)
Den Vater zu verlieren ist ein tiefer Einschnitt – und wenn dieser Verlust mit Fragen und Unsicherheit über die erhaltene Versorgung verbunden ist, kann das die Trauer noch schwerer machen. Der folgende Beitrag richtet sich an Angehörige, die einen nahestehenden Menschen in einer Pflegeeinrichtung begleiten, und möchte zeigen, was in einer ähnlichen Situation hilfreich sein kann.
Ein Blasenkatheter – ein dünner Schlauch, der in die Harnblase eingeführt wird, um den Urinabfluss zu ermöglichen – ist ein medizinisches Hilfsmittel, das mit einem Infektionsrisiko verbunden ist. Gelangen beim Einführen oder in der weiteren Pflege Keime in die Blase, kann sich eine Harnwegsinfektion entwickeln, die sich im ungünstigsten Fall zu einer Sepsis (einer lebensbedrohlichen Reaktion des Körpers auf eine Infektion, umgangssprachlich „Blutvergiftung“) ausweiten kann. Ältere Menschen sind für solche Verläufe besonders anfällig. In einer Situation wie dieser – hohes Alter, Pflegebedürftigkeit, rasche Verschlechterung – hatten weder der Betroffene noch seine Angehörigen einen realistischen Spielraum, den Verlauf vollständig zu beeinflussen. Das ist wichtig anzuerkennen.
Wer einen nahestehenden Menschen in einer Pflegeeinrichtung begleitet, kann in bestimmten Bereichen aktiv unterstützen – soweit die eigene Kraft und die Umstände es erlauben.
Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose, unabhängige Beratung für Betroffene und Angehörige – auch zu Fragen rund um Pflegeeinrichtungen und medizinische Versorgung (upd.de). Weitere Informationen und anonymisierte Fallberichte finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein Patient schildert 5 Jahre Behandlung mit nicht erkannten Infekten, falschen Antibiotika und schweren Folgen. Was dieser Fall für die Patientensicherheit lehrt.
Fall lesen →Nach einer Blasenspiegelung zur Tumornachsorge entwickelte sich erneut eine Harnwegsinfektion. Was lief schief? Ein CIRS-Fall über Hygiene und Aufklärung.
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
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