2024-875
Falsche Diagnose
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Bei dem Ausdruck der e-Akte ist aufgefallen, dass beim Hausarzt eine falsche gravierende psychische Diagnose gestellt wurde. Und keiner sich das erklären kann. Nun ist die in den Krankenkassenunterlagen und keiner kann diese Diagnose löschen.
Eine falsche Diagnose in der eigenen Akte zu entdecken, kann sehr belastend sein – besonders wenn es sich um eine schwerwiegende Diagnose handelt, die man nicht kennt und die man sich nicht erklären kann. Solche Einträge entstehen manchmal durch Übertragungsfehler, Verwechslungen oder technische Probleme bei der Dokumentation – ohne dass dies sofort nachvollziehbar ist.
Einträge in der elektronischen Patientenakte (ePA) und in Krankenkassenunterlagen sind rechtlich gesehen Datensätze, für die klare Korrekturpflichten gelten. Dass Betroffene in solchen Situationen das Gefühl haben, niemand fühle sich zuständig, ist leider eine bekannte Erfahrung – und keine Ausnahme.
Es gibt konkrete Schritte, die in einer solchen Situation möglich sind, um auf eine Korrektur hinzuwirken.
Erfahrungen wie diese lassen sich anonym auf mehr-patientensicherheit.de melden – so können andere von ähnlichen Situationen erfahren und sich besser vorbereiten. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unterstützt kostenlos und vertraulich bei allen Fragen rund um Patientenrechte und Datenkorrekturen.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Nach einer Photodynamischen Therapie war die Erkrankung nicht geheilt – doch die Akte dokumentierte etwas anderes. Ein CIRS-Fall über fehlerhafte Dokumentation.
Fall lesen →Eine Patientin entdeckt zufällig eine falsche Diagnose in ihrer Akte – ohne je informiert worden zu sein. Was das bedeutet und welche Rechte Betroffene haben.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
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