2025-084
Keine Kontrolle möglich – Abrechnung in Papierform verweigert
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Ein ambulanter Dienst lässt ihre Klienten, die in der Regel sehr alt sind, am Ende des Monats mit der Hand auf dem Tablett ihre Dienstleistungen unterschreiben. Die alten Menschen sind nicht in der Lage, hier wirklich eine Prüfung vorzunehmen. Auf Anfrage verweigerte mir der Pflegedienstleiter eine Abrechnung in Papierform. An der Stelle sind Betrügereien Tür und Tor geöffnet.
Wenn ältere Menschen ambulante Pflegeleistungen erhalten, vertrauen sie und ihre Angehörigen darauf, dass die erbrachten Leistungen korrekt erfasst und abgerechnet werden. Es kann jedoch vorkommen, dass die üblichen Kontrollmöglichkeiten – etwa eine schriftliche Abrechnung in Papierform – nicht zur Verfügung stehen oder auf Nachfrage verweigert werden. Für sehr alte oder kognitiv eingeschränkte Menschen ist es in einer solchen Situation nicht realistisch möglich, eine digitale Unterschrift auf einem Tablet inhaltlich zu prüfen. Das ist wichtig anzuerkennen: Hier bestand für die betroffene Person selbst kein realistischer Spielraum zum Eingreifen.
Angehörige, die an der Versorgung beteiligt sind, können auf verschiedene Weise dazu beitragen, die Transparenz der Abrechnung zu verbessern:
Wer ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder unsicher ist, welche Rechte bestehen, kann sich an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden – sie berät kostenlos und unabhängig. Erfahrungen wie diese lassen sich auch auf mehr-patientensicherheit.de melden, damit andere davon lernen können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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