2026-191
Propofol Paravasat ins Gewebe statt in die Vene
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bei einer ambulanten Gastroskopie wurde Propofol heute bei meiner Lebensgefährtin in der Klinik über einen falsch gelegten Zugang ins Gewebe gespritzt, sog. Paravasat. Das anwesende Personal einschl. Arzt reagierten nicht, es wurden keine Erstmaßnahmen ergriffen (zB hochlagern, kühlen, Verband o.ä.) und die Patientin (Mitte 30) wurde ohne Aufklärung mit Schmerzen entlassen.
Folgen zur Zeit noch unklar, es können jedoch bei diesem Mittel schwere Gewebsschäden entstehen.
Es ist sehr belastend, wenn eine nahestehende Person nach einem medizinischen Eingriff mit Schmerzen nach Hause entlassen wird und unklar bleibt, was genau passiert ist. Der folgende Bericht beschreibt eine Situation, in der ein Medikament nicht wie vorgesehen in eine Vene, sondern versehentlich in das umliegende Gewebe gelangte – ein Vorkommnis, das als Paravasat bezeichnet wird.
Propofol ist ein Narkosemittel, das ausschließlich über eine korrekt in der Vene liegende Kanüle verabreicht werden darf. Gelangt es ins Gewebe, kann es dort zu ernsthaften Schäden führen. In diesem Fall wurden der betroffenen Person nach dem Vorfall weder Erstmaßnahmen angeboten noch Informationen über das Geschehene mitgeteilt, bevor sie die Einrichtung verließ.
Wer jemanden zu einem ambulanten Eingriff begleitet, kann auf einige Punkte achten, die im Nachgang eine wichtige Rolle spielen.
Wenn Sie oder eine Ihnen nahestehende Person nach einem Eingriff unsicher sind, ob alles korrekt verlaufen ist, bietet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unter 0800 011 77 22 kostenlose und neutrale Beratung an. Weitere Informationen und die Möglichkeit zur anonymen Fallmeldung finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
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Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team