2024-1170
Nicht ernst genommen
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Vater starb an Beatmung bei Corona 2020, angerufen Krankenhaus und es wurde gesagt, das man jetzt keinen reintut wegen Corona. (War Freitagabend) dann Montag Hausarzt hat ihn eingewiesen, da auch erst diskutiert, das aufgenommen wird, hatte bereits Sauerstoffmangel kam dann bald an Beatmung in ein anderes Klinikum, dort dann aufgenommen. Bei 116117 nicht durchgekommen, wie durchkamen, wurde gesagt es wird wer zum Testen geschickt, kam dann auch die Woche darauf. Da bereits in Klinik Vater. Mir ist klar, dass dies eine Ausnahmesituation war, allerdings da gefühlt (Eigenperspektive) KH-Einlieferung nicht ernst genommene Situation.
Den Vater in einem medizinischen Notfall zu erleben und dabei das Gefühl zu haben, nicht gehört zu werden – das ist eine außerordentlich belastende Erfahrung, die tiefe Spuren hinterlässt. In einer Situation wie dieser gab es für die Angehörigen keinen realistischen Spielraum, um entscheidend einzugreifen – das ist wichtig anzuerkennen.
Der geschilderte Fall ereignete sich im März 2020, in den ersten Wochen der Corona-Pandemie. Das Gesundheitssystem stand zu diesem Zeitpunkt unter einem extremen, nie dagewesenen Druck: Hotlines wie die 116117 (der ärztliche Bereitschaftsdienst, zuständig für nicht lebensbedrohliche Beschwerden außerhalb der Praxisöffnungszeiten) waren überlastet, Krankenhäuser richteten sich auf unbekannte Szenarien ein, und Einschätzungen am Telefon waren unter diesen Bedingungen besonders schwierig. All das erklärt, was passiert ist – ohne es zu rechtfertigen, und ohne dass die Verzweiflung der Familie dadurch kleiner wird.
Für alle, die sich in einer vergleichbaren Situation befinden oder vorbereitet sein möchten, gibt es einige Möglichkeiten, die helfen können:
Wer nach einem solchen Erlebnis Unterstützung sucht oder offene Fragen hat, kann sich an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden – sie berät kostenlos und unabhängig unter 0800 011 77 22. Auf mehr-patientensicherheit.de finden Betroffene und Angehörige weitere Informationen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu teilen, damit andere davon lernen können.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team