2024-1342
Gebrochener Finger nicht erkannt – nun schief
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Unser Sohn, 9 Jahre alt, hatte sich beim Kindergeburtstag (Bowlen) den Finger zwischen 2 Bowlingkugeln eingequetscht, sehr schmerzhaft für ihn.
Aus diesem Grund suchten wir die Notaufnahme des Kreiskrankenhauses auf (es war Wochenende). Unser Sohn wurde relativ schnell nach dem Röntgen in der Radiologie von der diensthabenden Chirurgin behandelt:
Nach Sichtung des Röntgenbildes sei der Finger nur geprellt, wurde verbunden und mit Schmerzmittel behandelt. Die Chirurgin hat trotz Röntgenbild nicht erkannt, dass der Finger gebrochen war. Da die Beschwerden nach > 6 Wochen weiter bestanden, waren wir beim Orthopäden, der sofort auf dem gleichen Röntgenbild den Bruch erkannte, entsprechend anders behandelt hätte. Nun war Physiotherapie erforderlich, und der nun verheilte Finger bleibt lebenslang etwas schief und kann nicht mehr komplett gestreckt werden.
Wenn ein Kind nach einer Verletzung starke Schmerzen hat, ist die Erleichterung groß, wenn in der Notaufnahme schnell geholfen wird. Umso belastender ist es für Eltern, wenn sich im Nachhinein herausstellt, dass eine Verletzung nicht vollständig erkannt wurde – mit Folgen, die das Kind dauerhaft begleiten.
Knochenbrüche – insbesondere bei Kindern, deren Knochen sich noch in der Entwicklung befinden – können auf Röntgenbildern (Aufnahmen, die Knochen und innere Strukturen sichtbar machen) mitunter schwer zu beurteilen sein. In einer Notaufnahme, gerade am Wochenende, arbeiten Ärztinnen und Ärzte häufig unter Zeitdruck und ohne sofortige Rücksprachemöglichkeit mit spezialisierten Kolleginnen und Kollegen. Das erklärt, wie es zu einer solchen Situation kommen kann – auch wenn das die Folgen für die Betroffenen nicht weniger schwer macht.
Wenn Beschwerden nach einer Verletzung länger anhalten, gibt es einige Möglichkeiten, die zur eigenen Sicherheit beitragen können.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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