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2024-1392

herablassende Art und Weise durch Gynäkologe: Lip- und Lymphödem nicht erkannt

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Fallbeschreibung:

Lipödem & Lymphödem verkannt: Würde in der Arztpraxis

Aussage Gynäkologe bezüglich meines Gewichts “ seine Frau würde nicht so viel wiegen, wie ich, selbst wenn seine Frau ein Elefantenbaby austragen würde“
Lip- und Lymphödem wurde nicht beachtet sondern noch Hormone verschrieben in Form von der Pille.
Dadurch ging das Gewicht noch mehr hoch – absolut herablassende Art und Weise
Ich solle mehr Sport machen und endlich abnehmen
Beine und Arme waren damals schon unverhältnismäßig dick

Gut gelaufen:

Nichts

Schlecht gelaufen:

Anmassendes Verhalten und persönliche Beleidigung

Verbesserungsvorschläge:

Achtsamkeit und Wahrnehmung

Weitere Infos:

Lip- und Lymphödem ernst nehmen und nicht ins lächerliche ziehen Dadurch wäre mir viel erspart geblieben. Durch die Fehlstellung der Beine haben die Knie ordentlich gelitten

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Arztpraxis aufzusuchen erfordert Vertrauen – und es kann sehr belastend sein, wenn dieses Vertrauen durch abwertende Bemerkungen erschüttert wird. In manchen Fällen werden körperliche Beschwerden nicht als eigenständiges Krankheitsbild erkannt, sondern vorschnell auf Faktoren wie Gewicht oder Bewegungsmangel zurückgeführt.

Ein Lip- oder Lymphödem (krankhafte Einlagerung von Fettgewebe bzw. Lymphflüssigkeit, häufig in Armen und Beinen) kann äußerlich einem höheren Körpergewicht ähneln, hat aber andere Ursachen und erfordert eine andere Behandlung. Bestimmte Medikamente – darunter hormonelle Verhütungsmittel wie die Pille – können Ödeme begünstigen oder verstärken. Wenn eine solche Erkrankung nicht erkannt wird, kann sich der Zustand verschlechtern, bevor die richtige Diagnose gestellt wird.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer bei einem Arztbesuch das Gefühl hat, nicht ernst genommen zu werden, hat verschiedene Möglichkeiten, die eigene Versorgung zu stärken.

  • Eine zweite ärztliche Meinung einzuholen ist jederzeit möglich – besonders dann, wenn Beschwerden trotz Behandlung nicht besser werden oder wenn die angebotene Erklärung sich nicht stimmig anfühlt. Der Satz „Ich würde gerne zusätzlich eine weitere Fachperson konsultieren“ ist ein legitimes Anliegen und kein Ausdruck von Misstrauen.
  • Wer unverhältnismäßige Schwellungen an Armen oder Beinen bemerkt, die sich durch Bewegung oder Diät nicht verändern, kann gezielt nach einer Überweisung zu einer auf Ödemerkrankungen spezialisierten Fachpraxis (z. B. Phlebologie oder Lymphologie) fragen.
  • Beschwerden lassen sich vor dem Arztbesuch schriftlich festhalten – zum Beispiel: seit wann, wo genau, ob die Schwellungen morgens und abends unterschiedlich stark sind, ob Schmerzen bestehen. Das kann helfen, das Gespräch zu strukturieren und nichts Wichtiges zu vergessen.
  • Es ist möglich, eine Vertrauensperson zu einem Arzttermin mitzunehmen. Eine Begleitperson kann im Gespräch unterstützen, Informationen festhalten und bei Bedarf nachhaken.

Worauf Sie achten können

  • Werden Ihre geschilderten Beschwerden vollständig aufgenommen und körperlich untersucht – nicht nur auf einen einzelnen Faktor wie das Gewicht zurückgeführt?
  • Erklärt die Fachperson ihre Einschätzung nachvollziehbar und gibt Ihnen die Möglichkeit, Fragen zu stellen?
  • Wird ein neu verschriebenes Medikament auf mögliche Wechselwirkungen mit bestehenden Beschwerden geprüft?
  • Fühlen Sie sich im Gespräch respektvoll behandelt? Ein würdevoller Umgang ist kein Zusatz, sondern Teil guter medizinischer Versorgung – und es ist möglich, eine Praxis zu wechseln, wenn das nicht der Fall ist.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 15-29 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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