2025-202
Überlastung der psychiatrischen Kliniken und im ambulanten Bereich
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Meine Ehefrau ist seit kurzem psychiatrisch schwer erkrankt. Sie ist arbeitsunfähig. Sechs Monate von 12 Monate war sie drei in der stationären Psychotherapien. Als die Symptome unerträglich wurden, hat sie sich entschieden sich in die Akutpsychiatrie einweisen zu lassen. Leider wurde ihr, trotz Notfalleinweisung von der ambulanten Psychiaterin, erst in vier Wochen eine Aufnahme am Telefon versprochen. Am Schluss hat sie sich selbst, wegen Selbstgefährdung, einweisen lassen. Als Patientin mit Angststörung ist, das dass schlimmste.
Wenn ein Mensch in einer psychiatrischen Krise dringend Hilfe benötigt, ist die Situation für Betroffene und ihre Angehörigen bereits eine extreme Belastung. Es ist wichtig anzuerkennen: In einer solchen akuten Krisensituation gab es für die betroffene Person und ihren Angehörigen keinen realistischen Spielraum, die strukturellen Hürden bei der Aufnahme zu überwinden – das liegt nicht in der Verantwortung von Erkrankten oder ihren Familien.
Psychiatrische Notfälle erfordern schnelles Handeln. In der Praxis erleben viele Betroffene jedoch, dass selbst eine ärztliche Notfalleinweisung – also ein von einer Ärztin oder einem Arzt ausgestelltes Dokument, das eine dringende stationäre Behandlung empfiehlt – keine sofortige Aufnahme garantiert. Lange Wartezeiten können in solchen Momenten die Situation erheblich verschärfen.
Erfahrungen wie diese können gemeldet werden auf mehr-patientensicherheit.de – jeder Bericht trägt dazu bei, Versorgungslücken sichtbar zu machen. Wer darüber hinaus Beratung sucht, kann sich an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden, die kostenlos und unabhängig informiert.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein Patient wurde trotz notwendiger Dekubitus-OP entlassen – aus Abrechnungsgründen. Was dieser CIRS-Fall über Patientensicherheit lehrt.
Fall lesen →Ein Patient mit Sauerstoffmangel wurde während der Corona-Pandemie 2020 zunächst abgewiesen. Ein CIRS-Fall über verzögerte Notfallversorgung.
Fall lesen →Fehlende Übergabe, ignorierte Hinweise, falsche Behandlung: Wie eine mangelhafte Aufnahme im Krankenhaus den Heilungsprozess gefährdet.
Fall lesen →Eine ältere Patientin wurde unnötig stationär aufgenommen für einen Herzschrittmacher-Wechsel. Was lief schief? Ein CIRS-Fall zur Patientensicherheit.
Fall lesen →
Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
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