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2026-154

Trotz meiner Allegie gegen Novamin wurden mir Novalgintropfen gereicht.

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Fallbeschreibung:

Allergie übersehen: Novamin trotz bekannter Unverträglichkeit

Ich kam mit RTW wegen Blutdruckkrise in die Notaufnahme. Der Rettungsdienst hat bei der Übergabe in der Klinik auf meine Novalgie Allergie hingewiesen. In der Notaufnahme bat ich wegen starken Kopfschmerzen um eine Tablette. Darauf kam der Arzt mit einem kleinen Plastikbecher mit einer Flüssigkeit /Tropfen und hielt mir den Becher hin. Zum Glück habe ich gefragt, was das für Tropfen sind? Worauf er antwortet „Novamin“ . Ich war schockiert und erklärte ihm, ob er nicht in meine Akte geguckt hätte, da ich eine Allergie gegen Novamin habe. Er meinte nur: Dann lassen wir das Medikament weg. Der Mitarbeiter, der mich auf Station abholen sollte (war Zeuge), sagte aber nichts dazu. Ich bin heute noch schockiert über den Vorfall. Ich vermute, dass durch den Stress (volle Notaufnahme) hat der Arzt einfach nicht in meine Akte geguckt hat. Ich hatte auch kein Armband mit Hinweis bekommen. (nur Armband ohne Allergie- Hinweis)

Gut gelaufen:

Das ich vorher immer Frage, welche Medikamente / Tropfen es sind, die mir hingehalten oder hingelegt werden. Da ich um meine Allergie weiß.

Schlecht gelaufen:

[BESCHULDIGUNG] Der Arzt in der Notaufnahme hat nicht in die Krankenakte von Patient A geguckt. Und nicht darauf geachtet, dass der Rettungsdienst auf die Allergie von Patient A hingewiesen hat. Er hat einfach irgendwelche Schmerztropfen verabreicht – damit es schnell voranging. Da die Notaufnahme voll war und Ärzte unter Stress standen.

Verbesserungsvorschläge:

Dass Ärzte nicht unfehlbar sind und man selber -so weit möglich- auf sich selbst aufpassen muss.

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Blutdruckkrise ist ein ernster medizinischer Notfall – körperlich belastend und emotional aufwühlend. Gleichzeitig sind Notaufnahmen häufig stark ausgelastet, was dazu beitragen kann, dass wichtige Informationen – wie eine bekannte Allergie – im Übergabeprozess nicht konsequent weitergegeben oder dokumentiert werden.

In diesem Fall wurde eine Allergie gegen Novamin (Wirkstoff in Novalgin, einem Schmerzmittel) trotz mündlicher Information durch den Rettungsdienst bei der Medikamentengabe nicht berücksichtigt. Die betroffene Person bemerkte den Fehler rechtzeitig – durch eine gezielte Nachfrage, bevor sie das Medikament einnahm.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer – so wie in diesem Fall – die eigene Vorgeschichte kennt, kann durch aktives Nachfragen zu seiner Sicherheit beitragen.

  • Jedes Medikament erfragen, bevor man es einnimmt: Es ist möglich, bei jeder Gabe zu fragen: „Was ist das für ein Medikament, und was ist der Wirkstoff?“ – auch wenn das Gespräch kurz wirkt oder die Situation stressig ist.
  • Die eigene Allergie aktiv benennen: Beim Aufnahmegespräch – und erneut, sobald ein Medikament gereicht wird – kann man die Allergie gezielt ansprechen: „Ich bin allergisch gegen Novamin bzw. den Wirkstoff Metamizol. Bitte vermerken Sie das.“
  • Eine Notfallkarte mitführen: Eine kleine Karte im Portemonnaie oder eine digitale Notiz auf dem Sperrbildschirm des Handys mit den wichtigsten Allergien und Unverträglichkeiten kann in Situationen helfen, in denen man selbst nicht sprechen kann.
  • Begleitung einbeziehen: Wer eine Vertrauensperson mitbringt, kann diese bitten, auf die korrekte Weitergabe von Allergieinformationen zu achten und im Zweifelsfall nachzufragen.

Worauf Sie achten können

  • Wurde meine Allergie bei der Aufnahme dokumentiert und ist sie in meiner Akte sichtbar vermerkt?
  • Trägt mein Patientenarmband einen deutlichen Hinweis auf meine Allergie – oder fehlt dieser Hinweis?
  • Habe ich bei jedem Medikament, das mir gereicht wird, nachgefragt, um welchen Wirkstoff es sich handelt?
  • Ist meine wichtigste Medizininformation (Allergie, Vorerkrankungen, Dauermedikaion) für den Notfall schriftlich griffbereit – zum Beispiel als Notfallkarte oder in einer Notfall-App?

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Notaufnahme, Krankenhaus
Geschlecht: weiblich

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