2026-215
Blasenkatheter führt zu Keimen, falsche Antibiotika & Patient verstirbt
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Blasenkatheter wurde gelegt. Nach 2 Tagen Schmerzen im Bauch, es wurden kolibakterien und keime festgestellt. Dann wurde das falsche Antibiotika gegeben . Im Laborbericht stand dass das nicht die erste Wahl ist und hat sogar abgeraten. Danach Meropenem das auch nicht angeraten wurde. Wir hatten um Verlegung des Patienten in eine Fachklinik gebeten. Sind leider auf taube Ohren gestoßen. Patient bekam Schmerzmittel ohne Ende und ist noch 2 Wochen mit Ende 60 an Nierenversagen gestorben. Noch zu erwähnen wäre dass ein anderer Patient ins Zimmer verlegt wurde der schon gleich mitgeteilt hat dass die ganze Familie Corona hat und er keinen Besuch bekommt. Mein Mann um den es geht hatte sich auch noch mit Corona angesteckt, und das in dem schlimmen Zustand in dem er ohnehin war. Ich hatte dann später beim Gesundheitsamt nachgefragt ob der Krankenhauskeim und Corona gemeldet wurde, da ich von jemand erfahren habe dass nicht alles gemeldet wird indem KH
Dieser Fall beschreibt den Verlust eines geliebten Menschen unter äußerst belastenden Umständen – und die Ohnmacht, die Angehörige erleben können, wenn ihre Sorgen und Bitten nicht gehört werden. Solche Erfahrungen hinterlassen tiefe Spuren, und es ist wichtig anzuerkennen, wie viel diese Situation von der berichtenden Person abverlangt hat.
In einer Situation wie dieser – mit rascher Verschlechterung des Gesundheitszustands, komplexen Infektionsverläufen (das heißt: Krankheitsverläufen, bei denen mehrere Erreger oder Komplikationen zusammenkommen) und einer gleichzeitigen Ansteckung mit einer weiteren Erkrankung – hatten weder der Patient noch seine Angehörigen einen realistischen Spielraum, die medizinischen Entscheidungen direkt zu beeinflussen. Das ist wichtig anzuerkennen: Das Geschehene liegt nicht in der Verantwortung der Familie.
Für Menschen, die Angehörige in ähnlichen Situationen begleiten oder begleitet haben, kann es hilfreich sein zu wissen, welche Möglichkeiten grundsätzlich bestehen:
Wer eine solche Erfahrung gemacht hat und Unterstützung sucht, kann sich an die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) wenden – sie berät kostenlos, vertraulich und unabhängig. Weitere Informationen und die Möglichkeit, eigene Erfahrungen zu teilen, finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de – denn jeder Bericht kann dazu beitragen, die Versorgung für künftige Patientinnen und Patienten zu verbessern.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein in den Mülleimer gefallenes ZVK-Zubehör sollte trotzdem eingesetzt werden. Wie solche Hygienefehler entstehen und was Patienten tun können.
Fall lesen →Ein Schlaganfallpatient stirbt nach wiederholten Infektionen. Wie Pflegemängel zuhause und im Krankenhaus unerkannt bleiben – ein CIRS-Fall zur Patientensicherheit.
Fall lesen →Radioaktive Substanz trat bei Knochenszintographie aus der Vene aus – es entstand eine Venenentzündung. Lesen Sie, was passierte und was daraus gelernt werden kann.
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team