2025-279
ZVK nicht steril
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Mein Partner lag nach einer OP im Krankenhaus. Eine Pflegekraft kam und wollte ihm etwas durch seinen ZVK (am Hals) verabreichen, was ihr zuvor in den Mülleimer gefallen ist. Das Beschwerdemanagement der Klinik hat auf diesen Vorfall nicht reagiert.
Wer einen nahestehenden Menschen im Krankenhaus begleitet, trägt oft eine große emotionale Last – und erlebt dabei manchmal Situationen, die Unsicherheit und Sorge auslösen. Wenn eine Maßnahme am Körper eines Patienten im letzten Moment verhindert werden muss, ist das erschütternd, auch wenn alles gut ausgeht.
Ein ZVK (zentraler Venenkatheter) ist eine dünne Leitung, die direkt in eine große Vene geführt wird, um Medikamente oder Flüssigkeiten zu verabreichen. Weil dieser Zugang unmittelbar ins Blut führt, ist steriles – also keimfreies – Arbeiten dabei besonders wichtig. Material, das mit nicht sterilen Oberflächen in Kontakt gekommen ist, darf an einem ZVK nicht verwendet werden. In dem geschilderten Fall konnte die Gabe verhindert werden, weil der betroffene Patient bei Bewusstsein war und die Situation einschätzen konnte. Nicht alle Patientinnen und Patienten befinden sich in einer solchen Lage – das ist eine berechtigte Sorge, die dieser Fall aufwirft.
Angehörige können eine wichtige Rolle als aufmerksame Begleitpersonen spielen – ohne dabei die Arbeit des Gesundheitspersonals zu ersetzen oder zu kontrollieren.
Erfahrungen wie diese – einschließlich des Gefühls, mit einer Beschwerde nicht gehört zu werden – können belastend sein. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose, unabhängige Beratung für Patientinnen, Patienten und Angehörige an. Weitere Informationen und die Möglichkeit, eigene Erlebnisse anonym zu teilen, finden Sie auf mehr-patientensicherheit.de.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Ein Schlaganfallpatient stirbt nach wiederholten Infektionen. Wie Pflegemängel zuhause und im Krankenhaus unerkannt bleiben – ein CIRS-Fall zur Patientensicherheit.
Fall lesen →Radioaktive Substanz trat bei Knochenszintographie aus der Vene aus – es entstand eine Venenentzündung. Lesen Sie, was passierte und was daraus gelernt werden kann.
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Die Betriebskrankenkassen:
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