2026-064
brutal durchgefühte Zwangsmedikation aufgrund von Fehldiagnose
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Ich bin vor 30 Jahren durch meine Leiblichen Eltern ohne Gerichtsbeschluss in eine Psychiatrische Klinik Zwangseingewiesen.Ich habe eine Handvoll Tabletten bekommen(40 mg Haldol/Tag) habe die Hand umgedreht und gefragt was sind das für Medikamente? Daraufhin wurde ich Überwältigt, die Hose vom Gesäß gerissen und gewaltsam eine Dapotum Depotspritze Verabreicht. Ein Pfleger hat nachgetreten mit den Worten:“Depotspritze ist wie Fettaugen auf der Suppe“.
Niemand hat mich aufgeklärt was das für
Medikamente sind und was für eine Erkrankung Diagnostiziert wurde (hebephrene Schizophrenie);BEI DER Diagnosestellung wurde meine Behinderung partielle Trisomie, jahrelange Misshandlungen durch Mitschüler nicht berücksichtigt. Die Medikamentennahmen und die Diagnose habe ich im Nachhinein im Arztbrief gelesen den Jahre nach der Behandlung mein ambulanter Arzt angefordert hat.
Was diese Person erlebt hat, war ein schwerwiegender Eingriff in ihre körperliche Unversehrtheit und ihre Würde – und das in einem Alter, in dem besonderer Schutz besonders wichtig gewesen wäre. Situationen wie diese, in denen eine psychiatrische Behandlung ohne ausreichende Aufklärung, ohne Beteiligung der betroffenen Person und mit körperlicher Gewalt durchgeführt wird, hinterlassen tiefe Spuren.
In diesem Fall gab es für die betroffene Person keinen realistischen Spielraum, das Geschehen aufzuhalten oder zu beeinflussen. Sie war minderjährig, wurde durch Eltern eingewiesen, stand unter massivem körperlichem Druck und erhielt keinerlei Informationen über Diagnose oder Medikamente. Das ist wichtig anzuerkennen: Das Versagen lag nicht bei ihr.
Erfahrungen wie diese verdienen Gehör – und es gibt Stellen, die zuhören und unterstützen. Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) berät kostenlos zu Patientenrechten, auch bei länger zurückliegenden Ereignissen; das Beratungstelefon ist erreichbar unter 0800 011 77 22 (kostenlos, Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa 8–18 Uhr). Wenn Sie Ihre Erfahrung mit anderen teilen möchten, damit das Gesundheitssystem daraus lernen kann, ist eine Meldung auf mehr-patientensicherheit.de jederzeit möglich.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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