2024-032
Krankenhausaufenthalt ohne notwendigen Wechsel von Herzschrittmacher
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Meine Mutter, Mitte 80, wurde von ihrem Kardiologen ins Krankenhaus geschickt, um sich einen Termin für den Wechsel eines Herzschrittmachers geben zu lassen. Sie wurde gleich da behalten mit der Diagnose, dass die Aussetzung der Batterie drohe und sie unbedingt am nächsten Tag operiert werden müsste.
Sie kam stationär und wurde mit einem tragbaren Gerät überwacht (EKG). Die Operation wurde verschoben von Freitag auf den Montag. Eine Entlassung übers Wochenende wäre nicht zu verantworten. Am Montag wurde nicht operiert. Sie wurde am Nachmittag entlassen mit einem OP-Termin in 4 Wochen und der Aussage, dass man den Herzschrittmacher noch einmal ausgelesen hätte und er noch 4-6 Wochen halten würde.
Ein Besuch beim ambulanten Kardiologen hat Kopfschütteln und eine ausführliche Erklärung, dass der Herzschrittmacher noch nicht soweit am Ende ist, gebracht. Der Stress und die Angst für die Patientin um einen Fall für das Krankenhaus zu generieren stehen nicht im Verhältnis und sind unethisch.
Wenn ältere Menschen ins Krankenhaus kommen und plötzlich stationär aufgenommen werden, obwohl sie nur einen Termin holen wollten, kann das für sie und ihre Angehörigen sehr belastend sein. Die Unsicherheit über die tatsächliche medizinische Lage – und das Gefühl, keine klaren Antworten zu erhalten – macht eine solche Situation besonders schwer.
In dem beschriebenen Fall wurde eine Patientin über 80 Jahre zur stationären Aufnahme behalten, weil das Krankenhaus eine dringende Operation am Herzschrittmacher (einem Gerät, das den Herzrhythmus reguliert) für notwendig hielt. Die Operation fand jedoch nicht statt, und die Patientin wurde schließlich mit einem ambulanten Termin in vier Wochen entlassen. Ein anschließend aufgesuchter niedergelassener Kardiologe (Herzarzt in einer Facharztpraxis) bestätigte, dass keine unmittelbare Dringlichkeit bestand. Angehörige suchten das Gespräch mit dem Stationspersonal, erhielten dabei jedoch keine zufriedenstellenden Erklärungen.
Wenn die Situation unklar erscheint oder Entscheidungen nicht nachvollziehbar sind, gibt es einige Möglichkeiten, aktiv Klarheit einzufordern.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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