2024-682
Fehlerhafte Hüft-OP – Folge Sensibiltätsstörung an der Fußsohle und der Dekubitus
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Bei mir wurde eine Hüfttotalentoprothese implantiert. Der Schaft war falsch bemessen. Beim Einrenken kam es zu einer Nervendehnungsläsion des Ischiadicus um einige cm. Als Ergebnis dessen zeigte sich eine inkomplette motorische Ischiadicusparese mit Fußhebung und -senkung sowie Zehenbewegung. Außerdem hatte ich kein Gefühl in der Fußsohle. Desweiteren hatte sich bei der OP ein Dekubitus an der Ferse gebildet. Diese Wunde konnte erst nach einigen Monaten intensiver Wundbehandlng geschlossen werden. Bei der Visite nach der OP wurde mir durch die Ärzte die Situation geschildert. Sie empfahlen eine neuerliche OP um den Schaft zu wechseln und den Druck vom Nerv zu nehmen. Das leuchtete mir ein und ich stimmte der OP zu, mit der Bitte, dass der Vorgesetzte persönlich die OP durchführt. Unter den Beschwerden der Nervendehnung leide ich noch heute, mehrere Monate nach der OP. Unterschenkel und Fuß sind geschwollen. Endlich erhalte ich die richtige Strombehandlung. Das in der Reha verordnete TENS-Gerät hat sich als falsch herausgestellt.
Die Sensibiltätsstörung an der Fußsohle und der Dekubitus sind nach Einschätzung der Neurolgin auf eine unsachgemäße Lagerung des Beines während der OP zurückzuführen.
Eine geplante Operation, von der man sich Erleichterung erhofft, und dann Komplikationen, die das Leben über Monate belasten – das ist eine belastende Erfahrung, die viel Kraft kostet. Solche Situationen zeigen, wie komplex chirurgische Eingriffe sind und wie viele Faktoren zusammenwirken.
Bei einer Hüfttotalendoprothese (kurz: Hüft-TEP – der vollständige Ersatz des Hüftgelenks durch ein künstliches Implantat) kann es in seltenen Fällen zu Komplikationen kommen. Dazu gehören Verletzungen des Ischiadicusnervs – des größten Nervs im Körper, der vom unteren Rücken bis in den Fuß verläuft – sowie Druckwunden (sogenannte Dekubitus), die entstehen, wenn Körperstellen während einer langen Operation zu lange unter Druck stehen. Hinzu kamen in diesem Fall das Einfordern von Aufklärungsgesprächen und die verzögerte Einbindung der Angehörigen – Erfahrungen, die zusätzlich belasten können.
Wer sich auf eine größere Operation vorbereitet, kann im Vorfeld einige Weichen stellen, die im Ernstfall einen Unterschied machen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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