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2025-047

Hygiene bei Blutabnahme

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Fallbeschreibung:

Hygieneverstoß bei Blutabnahme: Infektionsrisiko durch fehlende Schutzmaßnahmen

Mitarbeiterin hat Gelnägel und eine Strickjacke an. Führte keine Händedesinfektion durch und trägt keine Handschuhe (Fremd- und Eigenschutz nicht gegeben).

Gut gelaufen:

Freundlichkeit

Schlecht gelaufen:

Siehe Beschreibung

Verbesserungsvorschläge:

Einhaltung der hygienischen Richtlinien

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Blutabnahmen gehören zu den häufigsten medizinischen Eingriffen – und gerade deshalb ist es wichtig, dass dabei Hygieneregeln konsequent eingehalten werden. Wenn Schutzmaßnahmen wie Händedesinfektion oder das Tragen von Handschuhen ausbleiben, kann das Risiko einer Keimübertragung steigen – sowohl für die betroffene Person als auch für das medizinische Personal.

Hygienische Standards bei der Blutabnahme – etwa die Desinfektion der Hände vor dem Eingriff, das Tragen von Einmalhandschuhen und das Verzichten auf Schmuck oder lange Nägel – sind in medizinischen Einrichtungen verbindlich vorgeschrieben. Es kann vorkommen, dass diese Standards im Praxisalltag nicht immer vollständig eingehalten werden.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer eine Blutabnahme erhält, kann die Situation aktiv begleiten – ohne sich dabei rechtfertigen oder Konflikte befürchten zu müssen.

  • Es ist möglich, das medizinische Personal vor dem Eingriff freundlich anzusprechen, wenn etwas auffällt – zum Beispiel: „Können Sie sich vorher noch die Hände desinfizieren? Das gibt mir ein sichereres Gefühl.“ Solche Nachfragen sind berechtigt und üblich.
  • Das Einfordern von Handschuhen ist ebenfalls möglich: „Ich wäre froh, wenn Sie Handschuhe tragen würden – ist das möglich?“
  • Wer sich in dem Moment nicht in der Lage fühlt, etwas anzusprechen, kann die Beobachtung im Nachgang an die Praxis oder an eine unabhängige Stelle weitergeben – ohne dass daraus ein persönlicher Konflikt entstehen muss.
  • Eine Begleitperson kann in solchen Momenten unterstützen – sie kann Fragen stellen oder Beobachtungen festhalten, während die betroffene Person sich auf den Eingriff konzentriert.

Worauf Sie achten können

  • Desinfiziert das Personal die Hände sichtbar, bevor es mit dem Eingriff beginnt?
  • Werden Einmalhandschuhe getragen – und wird ein neues Paar für jede Person verwendet?
  • Sind Schmuck, Ringe und lange oder künstliche Nägel abgelegt oder abgedeckt? (Studien zeigen, dass sich unter Gelnägeln und Ringen besonders leicht Keime ansammeln können.)
  • Wird die Einstichstelle vor der Punktion (dem Stechen) desinfiziert?

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Ambulante Praxis, Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)
Geschlecht: weiblich

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