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2025-319

Überweisung zum MRT und kein Termin

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Fallbeschreibung:

MRT Brust: Lange Wartezeit trotz Facharzt-Überweisung

Verstehe das System nicht, habe eine Überweisung zum MRT Brust bekommen und in dieses Quartal nirgends einen Termin erhalten. Privat Zahlung innerhalb 2 Tagen.
Außerdem zahlt die Krankenkasse nur, wenn ein eindeutiger Befund ( also schon Krebs) diagnostiziert ist. Da brauche ich auch kein MRT mehr. Diese Methode ist viel schonender für die Frauen und es wird alles von der Brust viel differenziert erfasst, also die komplette Brust , denn bei der Mammographie wird es im unteren Segment gar nicht richtig erfasst. So war es bei mir
Mann müsste da eher ansetzen, dass wen. Eine Überweisung von einem Facharzt vorliegt, diese auch berücksichtigt wird.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Überweisung für eine medizinische Untersuchung zu erhalten und dann keinen zeitnahen Termin zu bekommen, ist eine belastende Erfahrung – besonders wenn es um die Abklärung eines möglichen Brustkrebsverdachts geht. In Deutschland besteht bei der Terminvergabe für bestimmte bildgebende Verfahren wie das MRT der Brust (Magnetresonanztomographie – eine Untersuchungsmethode ohne Röntgenstrahlen, die detaillierte Schnittbilder erzeugt) ein strukturelles Problem: Kassenpatient:innen warten häufig deutlich länger auf Termine als Privatpatient:innen, und die Kostenübernahme durch gesetzliche Krankenkassen ist an enge Voraussetzungen geknüpft.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer eine Überweisung für ein Brust-MRT erhalten hat und keinen Termin bekommt, kann verschiedene Wege nutzen, um schneller zur Untersuchung zu kommen.

  • Die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigungen sind gesetzlich dazu verpflichtet, innerhalb von vier Wochen einen Facharzttermin zu vermitteln. Diese Stellen sind unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 116 117 erreichbar. Es ist möglich, dort ausdrücklich auf die vorliegende Überweisung hinzuweisen und nach einem Brust-MRT zu fragen.
  • Die überweisende Fachärztin oder der überweisende Facharzt kann bei der Terminsuche unterstützen. Eine Möglichkeit ist, direkt nachzufragen: „Können Sie mir helfen, einen zeitnahen Termin für das MRT zu bekommen, oder mich an eine Stelle verweisen, die dabei hilft?“ Praxen haben teilweise direkte Kontakte zu radiologischen Einrichtungen.
  • Die eigene gesetzliche Krankenkasse kann ebenfalls kontaktiert werden. Sie ist verpflichtet, bei der Terminvermittlung zu helfen, und kann in bestimmten Fällen eine Kostenübernahme auch für Untersuchungen genehmigen, die über den Standardleistungskatalog hinausgehen – etwa wenn medizinische Gründe dokumentiert vorliegen. Es ist möglich, einen solchen Antrag schriftlich zu stellen und dabei auf die Überweisung sowie die medizinische Begründung zu verweisen.
  • Wer den Verdacht hat, dass eine medizinisch notwendige Leistung zu Unrecht abgelehnt wurde, kann Widerspruch gegen die Entscheidung der Krankenkasse einlegen. Hierbei kann die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlos und neutral unterstützen.

Worauf Sie achten können

  • Die Überweisung aufbewahren und bei allen Kontakten – mit der Krankenkasse, der Terminservicestelle oder der radiologischen Praxis – griffbereit haben.
  • Ablehnungen der Krankenkasse schriftlich anfordern, falls sie zunächst nur mündlich mitgeteilt werden – nur gegen schriftliche Bescheide ist ein Widerspruch möglich.
  • Fristen beachten: Widersprüche gegen Entscheidungen der Krankenkasse sind in der Regel innerhalb von einem Monat nach Zugang des Bescheids einzulegen.
  • Eigene Erfahrungen mit dem Versorgungssystem – wie lange Wartezeiten oder Schwierigkeiten bei der Kostenübernahme – lassen sich auf mehr-patientensicherheit.de anonym melden. Solche Berichte helfen, systemische Probleme sichtbar zu machen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:anderer Bereich
Geschlecht: weiblich

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