2026-225
Verkürzte Elle erst mit Verzögerung erkannt
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Nach 6 Monaten mit Handgelenkschmerzen hatte ich endlich meinen Orthopädentermin. Konnte nichts mehr mit rechts. machen.. Druck oder Zug nicht zu ertragen, abstützen, Flaschen heben oder öffnen, können, Hose hochziehen, nix ging ohne schmerzen. Ich bin Pflegekraft und meine Hände sind mein Werkzeug.
Arzt schrieb mich erstmal 2 Monate krank mit v.a. Sehnenscheidenzündung. Diclofenac Verband bekommen, das wars. Schmerzen wurden immer schlimmer also röntgen. Ohne Befund. Er verschrieb mit Tilidin nachdem Metamizol nicht gewirkt hat. Tilidin wirkte auch nicht, also MRT.
Laut Orthopäde nur eine Entzündung, er wollte mir Hyaluron spritzen. 3 x 75 Euro. Ich lehne ab da es eine individuelle Gesundheitsleistung ist und ich erst kassenärztlich versorgt werden wollte. Da war er schon sauer, gab mir nur AU. Schmerzen wurden immer schlimmer und ich drängte auf Behandlung oder Überweisung zum Handchirurgen. Laut Orthopäde würde ein Handchirurg mich sofort nach Hause schicken mit so einer Kleinigkeit, auf mein Drängen nach Behandlung gab’s ein Rezept für Ergotherapie.
Die Ergotherapie wollte gerne den MRT-Bericht. Hab ich beim Orthopäden nur auf Drängen bekommen. Dann traf mich der Schlag. MRT-Bericht sagt, Elle ist zu lang, dadurch ein Inpactionssyndrom entwickelt und dazu noch der dringende Verdacht auf Lunatummalazie. Habe mir sofort selber einen Termin beim Handchirurgen gemacht.
Nächster Termin beim Orthopäden stand an und ich wollte nur AU, da ich 3 Wochen später Termin beim Handchirurgen hatte. Orthopäde hat mich dann tatsächlich aus der Praxis geschmissen und Simulantin genannt, da ich ja mit seiner Behandlung nicht zufrieden bin. Ich gab an, dass er mir einfach Diagnosen verschwiegen hat, es eskalierte und er sagte, ich würde nur AU bekommen, wenn ich mich entschuldige. Da ich auf mein Krankengeld angewiesen war, entschuldigte ich mich und gab zu Hause die entsprechende Online-Bewertung für diese Praxis ab. Dann ging alles schnell. MRT mit KM bestätigte Lunatummalazie im 2ten Stadium. Elle wurde vermessen. 2 Monate später musste ich mir dann die Elle kürzen lassen um den Druck vom Mondbein zu nehmen.
Mir stehen jetzt noch mehrere OPs bevor. Soviel zum Thema Simulantin und Handchirurg macht da eh nix.
Monatelang mit starken Schmerzen zu leben, den Alltag kaum noch bewältigen zu können und dabei das Gefühl zu haben, nicht ernst genommen zu werden – das ist eine außerordentlich belastende Situation. In dem beschriebenen Fall wurde eine ernsthafte Erkrankung – ein sogenanntes Ulnary-Impaction-Syndrom (zu viel Druck auf das Handgelenk durch eine zu lange Elle) sowie eine Lunatummalazie (eine Durchblutungsstörung des Mondbeins, eines kleinen Handgelenkknochens) – über einen langen Zeitraum nicht als solche erkannt und behandelt.
Solche diagnostischen Verzögerungen können vorkommen, wenn Beschwerden zunächst einer häufigeren Ursache zugeordnet werden und weiterführende Untersuchungsergebnisse nicht vollständig in die Behandlungsplanung einfließen. Dass Befunde vorhanden waren, die die Situation hätten klären können, die betroffene Person davon aber nicht informiert wurde, macht die Lage besonders schwer nachvollziehbar.
Wer über längere Zeit behandelt wird, ohne dass sich die Beschwerden bessern, kann verschiedene Schritte in Betracht ziehen, um die eigene Versorgung aktiv mitzugestalten.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
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