2025-116
Gesetzliche Zuzahlung
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Ich war zur Krankengymnastik und Lymphdrainage 30 Minuten. Ich habe für die Lymphdrainage immer die volle Zuzahlung geleistet, allerdings wird nur eine 20 minütige Lymphdrainage durchgeführt. Darauf hat mich eine Angestellte aufmerksam gemacht, wenn man das anspricht erhält man Ersatztermine. Ohne diese Info wäre mir das nicht aufgefallen so wie vielen anderen Patienten auch nicht. Bei einer verordneten Einheit von 6×30 Minuten werden somit insgesamt 60 Minuten nicht erbracht aber abgerechnet. Das ist Betrug.
Es kann vorkommen, dass therapeutische Leistungen – zum Beispiel eine Lymphdrainage (eine manuelle Behandlung zur Förderung des Lymphflusses) – kürzer erbracht werden, als auf dem ärztlichen Rezept (der Verordnung) angegeben ist. Für viele Patientinnen und Patienten ist das kaum bemerkbar, weil im Behandlungsalltag oft wenig Zeit bleibt, auf solche Details zu achten.
In dem geschilderten Fall wurde eine Lymphdrainage von 30 Minuten verordnet und abgerechnet, tatsächlich aber nur 20 Minuten behandelt. Auf diesen Unterschied machte eine Mitarbeiterin der Einrichtung aufmerksam. Ohne diesen Hinweis wäre die Abweichung möglicherweise nicht aufgefallen – eine Situation, die nach Aussage der Betroffenen auch anderen Patientinnen und Patienten so erging.
Wer möchte, kann einige einfache Schritte nutzen, um den Überblick über die eigene Behandlung zu behalten.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Hausarzt und Facharzt stufen Patient als Notfall ein – die Klinik entlässt ihn. Ambulanztermin wird monatelang verzögert. Ein Fall über Schnittstellenprobleme.
Fall lesen →Ein Kassenpatient wartet 11 Monate auf einen Facharzttermin – Privatpatienten bekommen denselben Termin in 2 Tagen. Ein Fall über Ungleichheit im Gesundheitssystem.
Fall lesen →Lange Wartezeiten, unklare Rechte: Was GKV-Versicherte bei der Suche nach Psychotherapie wissen sollten – und welche Risiken lauern.
Fall lesen →Ein Patient wartet 6 Monate auf einen Kardiologen-Termin – ohne Gespräch, ohne Anamnese. Was bei der Herzinsuffizienz-Abklärung schiefläuft.
Fall lesen →Ein Patient mit Aortenklappenstenose wartet über ein Jahr auf einen Kardiologen-Termin. Ein CIRS-Fall über Versorgungslücken für Kassenpatienten.
Fall lesen →Trotz Überweisung und Termin abgewiesen: Ein PTBS-Betroffener schildert 5 Jahre Kampf um psychotherapeutische Versorgung – ein CIRS-Fall über Versorgungslücken.
Fall lesen →Dringlichkeitsüberweisung, kein Termin: Ein Patient wartet 6 Monate auf eine Magenspiegelung – die Diagnose lautete Magendurchbruch.
Fall lesen →Patient mit Bandscheibenvorfall wartet 3,5 Stunden in der Notaufnahme – ein Fall über Triage, Schmerzversorgung und Kapazitätsgrenzen.
Fall lesen →Eine Patientin mit Schwäche und starkem Husten wurde in der Hausarztpraxis abgewiesen. Erst die Notaufnahme erkannte: bakterielle Lungenentzündung und Grippe.
Fall lesen →Ein Patient wartet bis zu 13 Monate auf einen Kardiologen-Termin. Wie Vermittlungscodes und Dringlichkeitsvermerke den Zugang zur Versorgung beeinflussen.
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Die Betriebskrankenkassen:
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Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team