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2024-1475

Bruch nicht erkannt

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Fallbeschreibung:

Knochenbruch übersehen: Fehldiagnose nach Sturz

Hatte einen Sturz, worauf durch die Ambulanz in der nächstliegende Klinik vor zur Notaufnahme gefahren wurde.

Dort wurde ein Röntgen des Beines gemacht, wo nur eine Prellung diagnostiziert, und nach zwei Wochen. Weiterhin vom Facharzt zudem Dehnung am Knie diagnostiziert. Nach vier Wochen weiteren Schmerzen, kam erst ein CT in Frage und da kam erst der Bruch zum Vorschein. Ist das nun ein Behandlungsfehler?

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Kein gutes Gehör des Arztes zu Patientenideen der Behandlungsmöglichkeiten

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Ein Sturz mit anhaltenden Schmerzen ist belastend – körperlich wie emotional. Besonders schwer kann es sein, wenn man das Gefühl hat, mit den eigenen Beschwerden nicht ausreichend gehört zu werden, und eine ernsthafte Verletzung zunächst unentdeckt bleibt.

Knochenbrüche (Frakturen) sind nicht immer auf den ersten Röntgenbildern eindeutig sichtbar – das gilt vor allem für bestimmte Brucharten oder Körperstellen. Eine Computertomografie (CT), bei der der Körper schichtweise dreidimensional abgebildet wird, kann solche Verletzungen oft besser darstellen als ein einfaches Röntgenbild. In manchen Fällen wird dieses Verfahren erst dann eingesetzt, wenn Beschwerden länger anhalten als erwartet. Dass eine Diagnose sich im Verlauf verändert oder ergänzt, ist medizinisch nicht ungewöhnlich – es bedeutet nicht automatisch, dass ein Fehler gemacht wurde, schließt dies aber auch nicht aus.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer nach einer Verletzung weiter behandelt wird und sich unsicher fühlt, ob die Diagnose stimmt, kann verschiedene Wege nutzen, um aktiv zu bleiben.

  • Bei anhaltenden oder sich verändernden Beschwerden ist es möglich, aktiv nach einer erneuten Einschätzung zu fragen – zum Beispiel: „Meine Schmerzen sind nach zwei Wochen nicht besser geworden – gibt es weitere Untersuchungen, die in Frage kommen könnten?“ Solche Fragen sind berechtigt und hilfreich.
  • Eigene Beobachtungen lassen sich konkret und schriftlich festhalten: Wo genau schmerzt es? Wann ist es besser oder schlechter? Solche Notizen können bei einem Arzttermin dabei helfen, die Situation klar zu schildern.
  • Wenn man das Gefühl hat, mit den eigenen Einschätzungen nicht gehört zu werden, ist es möglich, eine zweite ärztliche Meinung einzuholen – etwa bei einer anderen Fachpraxis oder einer spezialisierten Ambulanz. Das ist ein übliches und anerkanntes Vorgehen.
  • Angehörige oder Vertrauenspersonen können zu Terminen mitgenommen werden – als Unterstützung beim Schildern der Beschwerden und beim Verstehen von Erklärungen.

Worauf Sie achten können

  • Bleiben Schmerzen nach einer Verletzung länger als erwartet bestehen oder werden stärker, ist eine erneute ärztliche Einschätzung sinnvoll.
  • Es ist möglich, gezielt nach weiterführenden Untersuchungen zu fragen – zum Beispiel nach einem CT oder einer MRT (Magnetresonanztomografie), wenn ein einfaches Röntgenbild keine eindeutige Erklärung liefert.
  • Wer Zweifel an einer Diagnose hat, kann jederzeit eine Zweitmeinung einholen – das ist ein Patientenrecht, das im Patientenrechtegesetz verankert ist.
  • Bei Verdacht auf einen Behandlungsfehler ist eine Beratung durch die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) oder eine Patientenschlichtungsstelle möglich – diese Stellen helfen kostenlos dabei, den Sachverhalt einzuordnen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Notaufnahme, Krankenhaus, Ambulante Praxis, Arztpraxis
Geschlecht: weiblich

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