2024-292
Schmerzen nicht ernst genommen
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2013 wurde mein Sohn im Krankenhaus geboren. Ich hatte einen Kaiserschnitt, weil er sehr groß war. Nach dem Kaiserschnitt hatte ich sehr starke Rückenschmerzen. Die Schmerzen waren so stark, dass ich den Schnitt nicht einmal spürte. Auch Milcheinschuß hatte ich nicht. Ich sprach die Ärzte, Hebammen und Pflegekräfte darauf an aber niemand nahm das ernst. Drei Monate später bekam ich die Diagnose Arthrose in der Brustwirbelsäule. Ich hätte mir sehr gewünscht, wenn man mir geholfen hätte. Ich fühlte mich völlig ausgeliefert und nicht ernst genommen. Ich hatte große Angst um meinen Sohn, der drei Tage keine Milch bekam. Diese Erfahrung hat dazu geführt, dass ich sogar eine Psychotherapie, wegen einer PTBS machen musste.
Eine Geburt – und besonders ein Kaiserschnitt – ist eine körperlich wie emotional außergewöhnliche Situation. Wenn in dieser Zeit starke Schmerzen und Sorgen um das Neugeborene hinzukommen und keine ausreichende Unterstützung erfahren wird, kann das tiefe Spuren hinterlassen. Dass Beschwerden nach einem operativen Eingriff (einem Kaiserschnitt, also einer Bauchoperation zur Entbindung) nicht sofort eingeordnet oder ernst genommen werden, ist eine Situation, die immer wieder vorkommt – auch dann, wenn Betroffene wiederholt und deutlich auf ihre Not hinweisen.
Wer sich in einer Situation nicht gehört fühlt, kann auf verschiedene Wege zurückgreifen, um sich Gehör zu verschaffen.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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