2025-280
Falsche Versorgung von pvk (Viggo)
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Ich bin Angehörige und gleichzeitig Pflegekraft. Mein Vater erhält bei jedem Krankenhausaufenthalt einen peripheren Venenkatheter (PVK). In meiner täglichen Arbeit sehe ich jedoch immer wieder denselben Fehler im Umgang damit – leider auch in Kliniken.
Viele Pflegekräfte behandeln den PVK falsch und damit potenziell gefährlich für den Patienten. Häufig fehlt ein Rückschlagventil an der Viggo, sodass Blut in die Leitung oder in den Dreiwegehahn zurückläuft. Dieses Blut kann dort gerinnen, wird aber oft einfach wieder in den Körper gespült oder bei einer Verstopfung durchgespült.
Spricht man das Pflegepersonal darauf an, wird man häufig mit falschen Aussagen beruhigt – etwa, dass das Blut „rausgezogen“ oder der Katheter korrekt versorgt worden sei. Dabei besteht die Möglichkeit, eine Viggo fachgerecht durchgängig zu halten – jedoch nicht auf Kosten der Patientensicherheit. Ein solches Vorgehen kann im schlimmsten Fall zu Thrombosen, Infarkten oder sogar Embolien führen.
Es ist belastend, als Angehörige zu beobachten, wie ein nahestehender Mensch im Krankenhaus versorgt wird – und dabei Bedenken zu haben, die nicht ernst genommen werden. Ein peripherer Venenkatheter (PVK, auch „Viggo“ genannt) ist ein dünner Kunststoffschlauch, der in eine oberflächliche Vene eingeführt wird, um Medikamente oder Infusionen zu verabreichen. Er gehört zu den häufigsten medizinischen Hilfsmitteln im Krankenhaus. Wie bei allen invasiven Zugängen – also solchen, die in den Körper eingeführt werden – ist eine korrekte Handhabung wichtig, um Komplikationen wie Infektionen, Gerinnselbildung (Thrombosen) oder Gefäßverschlüsse zu vermeiden.
Blut, das in die Leitung oder einen angeschlossenen Dreiwegehahn zurückläuft und dort gerinnt, kann ein solches Risiko darstellen – insbesondere, wenn geronnenes Blut in die Vene gespült wird. Betroffene und Angehörige befinden sich in einer schwierigen Position, wenn ihre Nachfragen nicht zufriedenstellend beantwortet werden.
Wer sich in einer ähnlichen Situation befindet, kann verschiedene Möglichkeiten in Betracht ziehen, um zur Sicherheit des Patienten beizutragen.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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