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2024-1297

Picc Line musste mehrfach gesetzt werden – Krankentransport verspätet

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Fallbeschreibung:

Im Krankenhaus sollte ein Piccl Lne eingesetzt werden. Die Fachärztin führte zunächst ein Beratungsgespräch und begann dann mit der Arbeit. Leider gelang es ihr nicht, eine geeignete Vene zu finden und den Picc Line erfolgreich zu platzieren. Dreimal musste sie den Picc Line wieder entfernen. Dies war für den Patienten trotz örtlicher Betäubung schmerzhaft. Auf die Frage, ob alles in Ordnung sei, antwortete die Fachärztin nur: „Alles ist so, wie es sein soll.“ Dabei spritzte sie immer wieder Betäubungsmittel, um die Schmerzen zu lindern – vergeblich. Nach dem dritten erfolglosen Versuch griff schließlich der Chefarzt ein. Der Arm des Patienten war stark angeschwollen und es hatten sich Blutergüsse gebildet. Nach dieser Tortur musste der Patient 90 Minuten im Flur auf den Krankentransport warten. Diese Erfahrung war nicht nur ärgerlich, sondern auch unnötig belastend für die Genesung des Patienten.

Gut gelaufen:

Nichts. Nach dieser Erfahrung, ist der Patient nicht nur verärgert, sondern auch verängstigt und fühlte sich noch kranker. Selbst als der Vorfall den behandelnden Ärzten geschildert wurde, geschah nichts.

Schlecht gelaufen:

Der Einsatz der Picc Line und die unnötige und lange Wartezeit. Die Ärzte nahmen den Vorfall nicht ernst.

Verbesserungsvorschläge:

Fachärzte sollten besser ausgewählt werden. Denn dies scheint nicht der erste Fall dieser Art zu sein. Schließlich wollen sich die Patienten auf die Ärzte verlassen können. Lange Wartezeiten auf Krankentransporte gehören zum Alltag. Auch das sollte optimiert werden.

Weitere Infos:

Ärzte und Management sollten reagieren, wenn Patienten Kritik äußern.

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 50-69 Jahre
Art der Einrichtung:Normalstation, Krankenhaus, innerklinischer Transport
Geschlecht: weiblich

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