2024-1113
Krankengymnastik statt manueller Therapie
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Nach einer Hüft-Operation war ich in einer ambulanten Gesundheitseinrichtung zur Physiotherapie. Ich hatte als Patientin, die privat versichert ist, 3 Rezepte abgegeben, ein Rezept war auf 10-mal manuelle Therapie (MT) ausgestellt, das 2. Rezept auf Krankengymnastik (KG) und das dritte auf KGG (Krankengymnastik an Geräten). An mir wurde nie eine MT vorgenommen, obwohl diese Maßnahme in Rechnung gestellt wurde und gegenüber der Krankengymnastik 4€ pro Sitzung teurer gewesen ist. Nach Rücksprache mit dem Geschäftsführer der Gesundheitseinrichtung meinte dieser, dass diese Sache bei Privatpatienten zulässig sei.
Für mich ist dies Betrug am Patienten und an der Krankenkasse sowieso!!
Ist dies juristisch haltbar?
Eine Operation wie ein Hüfteingriff ist belastend – und die anschließende Physiotherapie ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Erholung. Umso verunsichernder kann es sein, wenn man im Nachhinein feststellt, dass verordnete Leistungen möglicherweise nicht wie vorgesehen erbracht wurden.
In diesem Fall wurden einer Patientin drei verschiedene physiotherapeutische Leistungen verordnet – darunter manuelle Therapie (MT), also gezielte Handgriffe zur Behandlung von Gelenken und Muskeln. Die Abrechnung gegenüber der Krankenversicherung enthielt diese Leistung, obwohl sie nach Einschätzung der Patientin nicht durchgeführt wurde. Eine solche Diskrepanz zwischen erbrachter und abgerechneter Leistung ist in jedem Fall klärungswürdig – unabhängig davon, ob es sich um Privat- oder gesetzliche Versicherung handelt.
Wer seine Behandlung im Blick behalten möchte, kann auf einige hilfreiche Möglichkeiten zurückgreifen.
Erfahrungen wie diese können verunsichern – rechtliche und praktische Fragen rund um Abrechnung und Patientenrechte beantwortet die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) kostenlos und unabhängig. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie Ihren Fall anonym melden und damit dazu beitragen, dass ähnliche Situationen erkannt und verbessert werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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