2024-686
Orthopäde deutet Schulterschmerz durch Gürtelrose als Allergie
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Ich habe wegen sehr starker akuter Schulterschmerzen meine Orthopädenpraxis aufgesucht. Dort wurde mir ein Termin in ca. 4 Wochen angeboten, keine Vorsprache beim Arzt.
Nach wiederholten Bitten durfte ich schließlich doch zum Arzt. Die schmerzende Schulter hatte rote Pusteln, die der Orthopäde als Allergie auf Pflasterklebstoff deutete und mich unbehandelt trotz starker Schmerzen zum Hautarzt schickte.
Jener erkannte sofort die Gürtelrose.
Starke, plötzlich einsetzende Schmerzen können eine Situation sein, in der man sich gleichzeitig körperlich beeinträchtigt und auf fremde Hilfe angewiesen fühlt – das ist belastend. Wenn dann der Zugang zur Versorgung erschwert ist und die Beschwerden zunächst falsch eingeordnet werden, kann sich diese Belastung erheblich verstärken.
Gürtelrose (medizinisch: Herpes zoster) ist eine Erkrankung, bei der ein früher durchgemachtes Windpocken-Virus wieder aktiv wird. Sie äußert sich oft durch starke Schmerzen und hautveränderungen – typischerweise in einem begrenzten Bereich des Körpers. Eine frühzeitige Behandlung ist wichtig, um Komplikationen zu vermeiden. Nicht immer wird eine Gürtelrose auf den ersten Blick erkannt, besonders wenn die Hautveränderungen noch wenig ausgeprägt sind oder in einer Fachpraxis vorgestellt wird, die auf ein anderes Gebiet spezialisiert ist.
Wer mit starken akuten Beschwerden in eine Praxis kommt, hat verschiedene Möglichkeiten, sich Gehör zu verschaffen.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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Die Betriebskrankenkassen:
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