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2024-208

Laserbehandlung bei Bänderriss sehr schmerzhaft

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Fallbeschreibung:

Lasertherapie am Knöchel: Schmerzen nach falscher Anwendung

Ich bin mit meinem Knöchel stark umgeknickt, so dass mein Gelenk stark angeschwollen war und die Bänder angerissen bzw. durchgerissen waren. Nach der Erstbehandlung in der Notaufnahme, bei der alles super lief, erhielt ich Krankengymnastik und Lymphdrainage. Einmal bei der Krankengymnastik wurde bei mir eine Lasertherapie angewandt. Diese sollte in die tieferen Schichten des Gewebes eindringen und von dort eine schnelle Besserung bringen. Die Anwendung, die etwa 4-5 Minuten dauerte, war extrem unangenehm, was ich auch kommunizierte. Im Anschluss an die Behandlung ist eine extreme Verschlechterung eingetreten. Ich hatte plötzlich eintretende starke Schmerzen an den Stellen, wo der Laser angewandt wurde, die mehrere Tage andauerten. Dabei waren die Schmerzen vor der Laserbehandlung schon stark zurückgegangen. Monatelang habe ich an der behandelten Stelle noch Schmerzen verspürt. Der Laser wurde rechts und links am Knöchel angewandt, krankhaft war aber nur die linke Seite. Auf der rechten Seite hatte ich nach der Laserbehandlung mehrere Monate Schmerzen, obwohl diese Seite ursprünglich keinen Schaden hatte.

Gut gelaufen:

Die Lympdrainage und die sonstige Krankengymnastik war gut erfolgreich.

Schlecht gelaufen:

Laserbehandlung bei Bänderriss

Verbesserungsvorschläge:

Vorher an kleinen Stellen prüfen, ob der Laser angenehm ist.

Weitere Infos:

Angaben zur Klinik anonymisiert

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Eine Verletzung wie ein Bänderriss am Knöchel ist schmerzhaft und belastend – und der Weg zur Erholung erfordert Geduld und Vertrauen in die Behandlung. Umso schwerer wiegt es, wenn eine Therapiemaßnahme, die Linderung bringen soll, stattdessen zu einer deutlichen Verschlechterung führt und neue Beschwerden entstehen, die über Monate andauern.

In diesem Fall wurde im Rahmen der physiotherapeutischen Behandlung eine Lasertherapie (ein Verfahren, bei dem Lichtenergie gezielt auf Gewebeschichten einwirkt) eingesetzt. Die betroffene Person empfand die Anwendung als extrem unangenehm, sprach dies auch an – und erlebte danach eine deutliche Schmerzverstärkung, auch an einer Körperstelle, die ursprünglich gar nicht verletzt war. Solche unerwarteten Reaktionen auf therapeutische Maßnahmen können vorkommen und sind ernst zu nehmen.

Was in einer ähnlichen Situation helfen kann

Wer eine neue Behandlungsmethode angeboten bekommt, kann sich vorab informieren und eigene Signale des Körpers aktiv einbringen.

  • Nachfragen, bevor eine neue Methode beginnt: Vor dem Einsatz einer unbekannten Therapie ist es möglich, Fragen zu stellen – etwa: „Welches Ziel hat diese Behandlung bei meiner Verletzung?“ oder „Was kann ich während und nach der Anwendung erwarten?“ Das schafft eine gemeinsame Grundlage.
  • Unangenehme Empfindungen sofort ansprechen: Wer während einer Behandlung Schmerzen oder starkes Unwohlsein spürt, kann dies direkt benennen und um eine Pause oder den Abbruch bitten – etwa: „Das ist sehr schmerzhaft, bitte hören Sie kurz auf.“ Körperliche Signale sind wichtige Informationen für das Behandlungsteam.
  • Eine Testanwendung erfragen: Wie der Fallbericht selbst nahelegt, ist es möglich, vor einer flächigen Anwendung um eine kurze Probe an einer kleinen Stelle zu bitten, um die individuelle Reaktion einzuschätzen.
  • Nachsorge klären: Nach einer neuen Behandlungsmethode kann es hilfreich sein zu fragen, welche Reaktionen normal sind – und ab wann und wie man sich melden kann, wenn etwas nicht stimmt.

Worauf Sie achten können

  • Wurde mir erklärt, was die Maßnahme bewirkt und warum sie bei meiner konkreten Verletzung eingesetzt wird?
  • Habe ich die Möglichkeit, eine Behandlung jederzeit zu unterbrechen oder abzulehnen – ohne dass dies negative Folgen für meine weitere Versorgung hat?
  • Ist geklärt, auf welche Körperstellen die Behandlung angewendet wird – und warum auch Stellen einbezogen werden, die nicht verletzt sind?
  • Weiß ich, an wen ich mich wenden kann, wenn nach einer Therapiemaßnahme ungewöhnliche oder anhaltende Beschwerden auftreten?

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Therapeutische Einrichtung (Physio-, Ergo-, Logotherapie, Hebammenhilfe etc.), Ambulante Praxis
Geschlecht: weiblich

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