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2024-012

Patientenmanagement in Perfektion in stationärer Reha

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Fallbeschreibung:

Strukturiertes Patientenmanagement in der stationären Reha

In einer stationären Reha durfte ich die Erfahrung einer perfekten Betreuung machen. Die Tage waren durchgetaktet, jederzeit hat ich eine Ansprechpartner:in. Dadurch wurde der Reha-Erfolg garantiert .

Gut gelaufen:

Es gab Rückmeldungen auf meine Kritik. Probleme wurden gelöst.

Schlecht gelaufen:

Kein Austausch zw. behandelndem Hausarzt und Reha-Klinik. Dadurch Doppeluntersuchungen und kein Rückgriff auf bisherige Befunde

Verbesserungsvorschläge:

Die Vorbefunde haben nicht interessiert. Diese sollten zur Kenntnis genommen werden, um aktuelle Therapieentscheidungen zu fundieren.

Weitere Infos:

Großen Dank an die Klinik! Hat mir sehr geholfen.

Präventionsmaßnahmen:

Was hier gut gelaufen ist

Dieser Bericht zeigt, dass eine stationäre Rehabilitation außerordentlich positiv verlaufen kann – und dass das Erleben guter Versorgung es wert ist, festgehalten zu werden. Die berichtende Person erlebte eine strukturierte Betreuung mit klaren Ansprechpersonen und einer Atmosphäre, in der Kritik gehört und ernst genommen wurde. Gleichzeitig macht der Bericht auf einen häufigen Schwachpunkt aufmerksam: den fehlenden Informationsaustausch zwischen Hausarztpraxis und Rehaeinrichtung, der zu Doppeluntersuchungen führte und vorhandene Befunde ungenutzt ließ.

Besonders hervorzuheben ist, dass die Rückmeldung der Patientin auf Probleme zu konkreten Lösungen geführt hat – das ist keine Selbstverständlichkeit und ein wichtiges Zeichen für eine offene Kommunikationskultur in der Einrichtung.

Wie Sie ähnlich gute Bedingungen aktiv herbeiführen können

  • Vorbefunde aktiv zusammenstellen: Vor einer geplanten Reha ist es möglich, bei der Hausarztpraxis eine Zusammenfassung relevanter Befunde, Medikamente und Diagnosen anzufordern und diese der Rehaeinrichtung bereits bei der Aufnahme mitzugeben – zum Beispiel mit dem Hinweis: „Ich habe hier meine aktuellen Befunde dabei, damit Sie auf Bisheriges zurückgreifen können.“
  • Klärung der Kommunikationswege: Zu Beginn der Reha kann nachgefragt werden, ob und wie die Einrichtung Kontakt zur behandelnden Hausarztpraxis hält – und ob eine Entlassungszusammenfassung direkt weitergeleitet wird.
  • Kritik ansprechen, wenn etwas nicht stimmt: Wie dieser Fall zeigt, kann eine direkte Rückmeldung an das Personal dazu beitragen, Probleme während des Aufenthalts noch zu lösen. Viele Einrichtungen haben hierfür eigene Ansprechpersonen oder ein Beschwerdemanagement.
  • Eine Begleitperson oder Vertrauensperson einbeziehen: Wenn gewünscht, kann eine nahestehende Person dabei helfen, wichtige Unterlagen zu organisieren oder im Aufnahmegespräch an offene Fragen zu erinnern.

Daran erkennen Sie gute Versorgung

  • Es gibt von Beginn an klare Ansprechpersonen für medizinische, pflegerische und organisatorische Fragen.
  • Kritik und Rückmeldungen werden ernst genommen und führen – wenn möglich – zu sichtbaren Reaktionen.
  • Vorhandene Befunde und Vorbefunde werden in die Behandlungsplanung einbezogen, um Doppeluntersuchungen zu vermeiden.
  • Der Tagesablauf ist strukturiert und transparent – Therapieziele und Abläufe werden verständlich erklärt.

Teilen Sie Ihre Erfahrungen

Positive Erfahrungen wie diese sind genauso wertvoll wie Berichte über Fehler – sie zeigen, was in der Versorgung funktioniert und können anderen Betroffenen Orientierung geben. Auf mehr-patientensicherheit.de ist es möglich, eigene Erlebnisse anonym zu schildern und damit zur Verbesserung der Patientensicherheit beizutragen.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Patientin oder Patient
Alter: 30-49 Jahre
Art der Einrichtung:Rehaeinrichtung, stationär
Geschlecht: weiblich

Vielen herzlichen Dank für Ihren wichtigen Fallbericht!

Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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