2024-1005
Arzneimittel Allergie vergessen beim Ausstellen von Medikamenten
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Ich wurde ich stationär in einem Klinikum behandelt. Hierbei wurde eine Totale Thyreoidektomie vorgenommen. Die OP verlief komplikationsfrei und die ersten Tage der stationären Behandlung verliefen ebenfalls einwandfrei.
Im Vorfeld hatte ich während der Vorgespräche eine Allergie gegen das Schmerzmittel Novalgin angegeben, die aufgrund meiner letzten OP entstanden ist. Ich hatte selbst 2 DIN A4 Schilder mit der Aufschrift „Kein Novalgin“ angefertigt, welches ich über meinem Bett auf der Station und am Bett selbst eigenhändig angebrachte hatte.
Diese Schilder wurden vom Krankenhauspersonal mit dem Satz „Wir wissen das Sie eine Allergie haben…“ entfernt. Am letzten Tag meines stationäres Aufenthaltes wurde mir im laufe der morgendlichen Visite neben dem L-Thoraxin auch eine durchsichtige Flüssigkeit ans Bett gestellt.
Auf Nachfrage beim Krankenhauspersonal wurde mir mitgeteilt das mir „aus versehen“ Novalgin ausgegeben… Soviel zu „Wir Wissen das Sie eine Allergie haben…“.
Es ist verständlich und nachvollziehbar, wenn das Vertrauen in eine Einrichtung erschüttert wird, wenn trotz klarer Hinweise auf eine Allergie ein unverträgliches Medikament ausgegeben wird. Allergien gegen bestimmte Wirkstoffe – also Stoffe, auf die der Körper mit teils schweren Reaktionen reagieren kann – müssen in der stationären Versorgung zuverlässig dokumentiert und an alle Beteiligten weitergegeben werden. In der Praxis kann es jedoch vorkommen, dass diese Informationen auf dem Weg von einem Schritt zum nächsten verloren gehen oder nicht konsequent berücksichtigt werden.
Es gibt einige Möglichkeiten, wie Betroffene dazu beitragen können, dass ihre Allergieinformation präsent bleibt – auch wenn die Verantwortung für eine sichere Medikamentengabe grundsätzlich beim Behandlungsteam liegt.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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