2026-202
Aus Salzmangel wurde Verdacht auf Epilepsie
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Kind bekommt nach dem Trinken von sehr viel Wasser an einem heißen Tag Krampfanfälle. In der Notaufnahme und während des Aufenthalts auf Station wurde viel getestet, aber die gemessene, viel zu niedrige Salzkonzentration im Blut, wurde übersehen. Durchgeführt wurden jede Menge Tests, 6 Tage stationärer Aufenthalt im Krankenhaus und Entlassung mit Verdacht auf Epilepsie. Zur Nachsorge wurde beim Neurologen EEGs durchgeführt, allerdings meinte dieser, dies wäre nur zur Bestätigung seiner Meinung. Beim Lesen der Krankenakte stand für ihn fest, die gemessene, zu niedrige Salzkonzentration sei der Grund. Nach Beachtung, viel Wasser extra Salz beizugeben, trat nie wieder ein Krampfanfall auf.
Wenn ein Kind nach einem heißen Tag Krampfanfälle bekommt, ist das für die ganze Familie ein erschreckender Moment. In diesem Fall wurde das Kind schnell medizinisch versorgt – doch ein entscheidender Laborwert, eine zu niedrige Salzkonzentration im Blut (Fachbegriff: Hyponatriämie), blieb im weiteren Verlauf unberücksichtigt. Stattdessen erhielt die Familie die vorläufige Diagnose Epilepsie, die erst durch einen Neurologen im Nachhinein richtiggestellt wurde. Solche Situationen zeigen, wie wichtig es ist, alle Befunde – auch früh erhobene Laborwerte – konsequent in die Bewertung einzubeziehen und offen mit Familien darüber zu sprechen.
Als Elternteil oder Begleitperson ist es möglich, aktiv nach Informationen zu fragen und so dazu beizutragen, dass alle relevanten Befunde besprochen werden.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Wichtige Laborbefunde blieben monatelang unbekannt. Ein CIRS-Fall zeigt, wie fehlende Kommunikation die Patientensicherheit gefährdet.
Fall lesen →Ein erhöhter Hämatokrit-Wert wurde nicht zeitnah kommuniziert, Blutdruck nicht gemessen. Wie Kommunikationslücken die Patientensicherheit gefährden.
Fall lesen →Eine vertauschte Laborprobe führte zu einem falschen Negativ-Befund – mit Folgen: erneute Ansteckung und wiederholte Antibiotikatherapie. Ein CIRS-Fall.
Fall lesen →Ansteigende Blutzuckerwerte wurden nach einer Hüft-OP mehrfach nicht beachtet. Die Folge: bleibender insulinpflichtiger Diabetes. Ein CIRS-Fall zur Laborkontrolle.
Fall lesen →Ein Patient entwickelte ein akutes Nierenversagen – die Warnsignale in den Laborwerten blieben tagelang unbemerkt. Was dieser Fall für die Patientensicherheit bedeutet.
Fall lesen →Ein zu hoher Kaliumwert wurde nicht rechtzeitig kommuniziert. Wie fehlende Rückmeldung zu einer tödlichen Hyperkaliämie führen kann – ein CIRS-Fall.
Fall lesen →Verspätete Tumordiagnose, fehlende Aufklärung, Fehler bei Chemo und OP: Ein CIRS-Fall zeigt, wie Kommunikationsmängel fatale Folgen haben können.
Fall lesen →Ein Eisenmangel blieb trotz Bluttest unentdeckt – weil Ferritin nicht gemessen wurde. Ein Patientenfall zeigt, wie wichtig der richtige Laborwert ist.
Fall lesen →Nach einer Hernien-OP blieb ein hoher Blutverlust unerkannt – mit schweren Folgen. Ein CIRS-Fall über fehlende Kommunikation im Krankenhaus.
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Die Betriebskrankenkassen:
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