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2024-1298

Probleme nach Herzinfarkt mit stentsimplantation

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Fallbeschreibung:

Komplikationen nach Herzinfarkt: Dekubitus und mangelnde Nachsorge

Mein Mann wurde mit stemi hebungsinfarkt diagnostiziert.im ktheterlabor wurden ihm 4stents implantiert .Nach meiner Information (bin die ehefrau)sagte mir die Schwester auf der imc.das es eine Komplikation gegeben habe und zwar eine starke Blutung im Bereich der punktionsstelle mit massiver Einblutung in das gesamte rechte Bein. Ausserdem habe er auch eine Lungenentzündung entwickelt sowie eine pilzinfektion aufgrund seines blasenkatheters .medikamentös erhielt er Antibiotika 7verschiedene herzmedikamente (gegen herzrüthmusstöhrung,zur „blutverdünnung(3)sowie gegen seine herzinsuffizienz.außerdem Flüssigkeit in Form von Infusionen und Sauerstoff.mein Mann lag auf der IMC.10tage danach 6tage auf der cardiologischen Station. In der ganzen Zeit bekam er keine physiotherapie oder eine Anwendung zur tromboseprofylaxe bzw.mobilitätsföderung .Die ganze zeit lag er im bett und entwickelte dadurch einen erheblichen dekubitus!Trotz mehrmaliger Hinweise an das Pflegepersonal passierte nix. Der behandelnde arzt war widerwillig zu einem Gespräch bereit.auch auf meine Hinweise das mein Mann immer hinfällig wurde gab es keine Reaktion. Der Arzt sagte seine Werte seien ok .Kurz vor der Entlassung viel dem arzt auf das sein hb.wert niedrig war also verabreicht er ihm 2blutransfusionen .meinem mann sagte er dazu „damit er mal wieder besser auf die Beine kommt). Er wurde trotz Proteste meiner seits entlassen.zu hause verschlechterte sich sein Zustand. Sein Blutdruck sang in de Keller und es war ihm übel.daraufhin stürzte er 2mal. 3tage Später musste ich den RTW rufen und ihn notfallmäßig ins Krankenhaus bringen. Unser Hausarzt wollte auch nicht nach ihm schauen sie könnten auch nix für ihn tun.im Krankenhaus bekam er wieder Infusionen 2 medikamente wurden pausiert und nach 8tagen wurde er wieder nach Hause geschickt. momentan baut er weiter ab es ist ihm schlecht übel zitterig kann sich nicht auf den Beinen halten .Wie kann ich ihm helfen?Ich bin am verzweifeln.

Gut gelaufen:

Keine Angaben

Schlecht gelaufen:

Verbesserungsvorschläge:

Keine Angaben

Weitere Infos:

Keine Angaben

Präventionsmaßnahmen:

Was in solchen Situationen passieren kann

Wenn ein nahestehender Mensch nach einem schweren Herzeingriff – einem sogenannten Herzinfarkt mit Einsatz von Stents (kleine Gefäßstützen, die verengte Herzkranzgefäße offenhalten) – immer schwächer wird, ist das für Angehörige eine außerordentlich belastende Situation. Dass Sorgen und Beobachtungen nicht immer die erhoffte Resonanz finden, macht diese Situation noch schwerer zu tragen.

Fälle wie dieser zeigen, dass nach komplexen Eingriffen viele Komplikationen gleichzeitig auftreten können – Blutungen, Infektionen, Druckwunden (medizinisch: Dekubitus) und ein allgemeiner Kräfteverfall. Für Angehörige ist es in solchen Situationen oft kaum möglich, allein den Überblick zu behalten oder sich ausreichend Gehör zu verschaffen. Das ist wichtig anzuerkennen: In einer Lage wie dieser gab es für die betroffene Ehefrau trotz aktiver Bemühungen keinen gesicherten Weg, alle Versäumnisse eigenständig abzuwenden.

Was Angehörige in einer solchen Situation tun können

Wenn jemand, dem Sie nahestehen, aktuell zuhause in einem sich verschlechternden Zustand ist, gibt es einige Möglichkeiten, die jetzt helfen können:

  • Bei akuter Verschlechterung – zum Beispiel anhaltend sehr niedrigem Blutdruck, starker Übelkeit, Stürzen oder Bewusstseinsveränderungen – ist es möglich und sinnvoll, sofort den Notruf 112 zu rufen. Das gilt auch dann, wenn dies bereits zuvor nötig war.
  • Wenn der aktuelle Hausarzt nicht weiterhelfen kann oder möchte, ist ein Wechsel zu einer anderen hausärztlichen Praxis möglich. Auch der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 kann kontaktiert werden – rund um die Uhr, auch ohne Notfall.
  • In der Klinik ist es möglich, ausdrücklich ein strukturiertes Gespräch mit dem behandelnden Arzt oder der Ärztin zu erbitten und dabei konkrete Fragen schriftlich mitzubringen, zum Beispiel: „Ich mache mir große Sorgen, weil mein Mann zittert, sich kaum halten kann und ihm anhaltend übel ist. Was sind die möglichen Ursachen, und wie wird das jetzt untersucht?“
  • Es ist möglich, in der Klinik nach einem Sozialdienst oder einem Patientenfürsprecher bzw. einer Patientenfürsprecherin zu fragen – das sind Ansprechpersonen, die speziell dafür da sind, Angehörige und Patient:innen bei Kommunikationsproblemen im Krankenhaus zu unterstützen.

Für die Zukunft: Was sich vorbereiten lässt

  • Eine Vorsorgevollmacht und ein Patientenverfügung ermöglichen es, dass Angehörige im Ernstfall offiziell als Vertretung anerkannt werden und Auskunftsrechte gegenüber dem medizinischen Personal haben.
  • Beobachtungen und Symptome lassen sich in einem kurzen Tagesprotokoll festhalten – Datum, Uhrzeit, was aufgefallen ist. Das kann bei Arztgesprächen als klare Grundlage dienen.
  • Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) bietet kostenlose, vertrauliche Beratung für Patient:innen und Angehörige – telefonisch unter 0800 011 77 22 (kostenfrei, Mo–Fr 8–22 Uhr, Sa 8–18 Uhr) sowie online unter www.patientenberatung.de.
  • Nach einem Krankenhausaufenthalt ist es möglich, beim Entlassungsgespräch einen schriftlichen Entlassungsbrief mit allen Diagnosen, Medikamenten und Nachsorgeempfehlungen einzufordern – dieser kann beim nächsten Arztbesuch oder im Notfall sofort vorgelegt werden.

Sie sind nicht allein

Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) unterstützt Angehörige wie Sie kostenlos und vertraulich – bei medizinischen Fragen, aber auch wenn Sie das Gefühl haben, mit Ihren Sorgen nicht gehört zu werden. Auf mehr-patientensicherheit.de können Sie Erfahrungen wie diese anonym mitteilen – damit andere von ähnlichen Situationen erfahren und die Versorgung langfristig sicherer werden kann.

Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt. 

Infos zum Fall:

Perspektive: Angehörige oder Angehöriger einer Patientin oder eines Patienten
Alter: 70-79 Jahre
Art der Einrichtung:Krankenhaus, Intensivstation
Geschlecht: männlich

Vielen herzlichen Dank für Ihren wichtigen Fallbericht!

Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:

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