2024-1212
Bei Entfernung von Metallimplantat verblieb ein Stück Metall im Knochen
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Sehr geehrte KK,
ich habe diesen Fall schon über meine APP gemeldet, aber nichts gehört. Es geht darum, dass ich getäuscht wurde: Es wurde mir die Wahl gelassen, ambulant oder stationär mein Metall nach dem Beinbruch entfernen zu lassen. Vor einigen Wochen wurde ich eingeliefert und aufgrund eklatanter Ablaufprobleme bei hohem OP-Aufkommen wurde ich einige Tage im Krankenhaus festgehalten. Außerdem wurde ein Stück Metall in meinem Knochen belassen und mir wurde trotz mehrfachen Nachfragens kein Implantatsausweis ausgestellt. Jetzt weiß ich nicht, ob ich jemals wieder ins MRT kann und ob ich „am Flughafen piepsen“ werde.
Dass da noch die Cerclage drin gelassen wurde, hat mir kein Arzt mitgeteilt, es wurde mir erst klar, weil ich darauf bestanden hatte, die Röntgenbilder sofort zu betrachten.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
Zwei vergessene Operationsfäden führten nach einem Knochenaufbau im Oberkiefer zu einer Infektion und dem Scheitern des Eingriffs. Ein CIRS-Lernfall.
Fall lesen →Ein Draht brach bei einer Gallenwegs-OP ab – zunächst unbemerkt. Erst nach starken Schmerzen und Notaufnahme folgte die Diagnose. Ein wichtiger CIRS-Fall.
Fall lesen →Statt der besprochenen Bandscheiben-OP wurde ein anderes Verfahren durchgeführt – und ein Fremdkörper verschwiegen. Ein erschütternder CIRS-Fall.
Fall lesen →Ein verbliebener Fadenknoten im Fingerstumpf verhinderte 4 Monate lang die Wundheilung. Wie der Fall erkannt und behoben wurde.
Fall lesen →Katheterspitze brach bei Aneurysmaversorgung ab und löste Hirnblutungen aus. Dieser CIRS-Fall zeigt, welche Risiken bei Gefäßeingriffen auftreten können.
Fall lesen →Nach einer Hernien-OP entwickelte sich ein Bauchdeckenbruch. Das Netz war zusammengeknüllt im Bauch – ein CIRS-Fall über Wundkomplikationen und Nachsorge.
Fall lesen →Nicht auflösbares Nahtmaterial nach einem Hauteingriff führte zu schweren Wundkomplikationen. Ein CIRS-Fall über Risiken und Patientensicherheit.
Fall lesen →Nach einer Geburt blieb ein Tupfer 5 Wochen unentdeckt in der Scheide. Erfahren Sie, welche Folgen das hatte und was dieser CIRS-Fall lehrt.
Fall lesen →Eine Fistel blieb trotz MRT, CT und vieler Kliniken jahrelang unerkannt. Ein Patientenbericht über Diagnoseverzögerung und den Weg zur Heilung.
Fall lesen →Nach einer Bauch-OP blieb eine Kompresse im Körper – erst ein halbes Jahr später zufällig entdeckt. Ein Fall über Risiken und Folgen für Patienten.
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Die Betriebskrankenkassen:
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Patient:innen und Angehörige,
Vielen Dank für Ihre wichtigen Meldungen. Unser System ist aufgrund der zahlreichen Eingänge im Moment an der Belastungsgrenze. Es ist daher zur Zeit nicht möglich, eine Meldung abzugeben. Wir arbeiten daran, das Problem zu lösen. Bitte versuchen Sie es in wenigen Stunden wieder.
Vielen Dank für Ihr Verständnis, Ihr Mehr-Patientensicherheit-Team