2025-184
Falsch krankgeschrieben – psychischen Beschwerden nicht beachtet
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Seit etwa eineinhalb Monaten leide ich unter starken psychischen Beschwerden, darunter Schlafstörungen, sozialer Rückzug, depressive Symptome und ein deutlicher Gewichtsverlust. Ich vermeide zunehmend soziale Kontakte und fühle mich in Menschenmengen überfordert.
Heute habe ich deshalb meinen Hausarzt aufgesucht und ihm meine Situation offen geschildert. Ich habe ausdrücklich um eine Überweisung zu einem Facharzt für Psychiatrie oder Psychotherapie sowie um eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gebeten, bis ich einen entsprechenden Facharzttermin bekomme.
Zwar habe ich eine Krankschreibung für 7 Tage erhalten, jedoch wurde darin nicht mein tatsächlicher Gesundheitszustand angegeben – es wurden lediglich „Kopfschmerzen und Schlafprobleme“ als Gründe genannt. Ich empfinde dies als nicht ausreichend, da meine Beschwerden deutlich schwerwiegender sind.
Ich brauche Unterstützung in folgender Hinsicht:
– Vermittlung eines schnellstmöglichen Termins bei einem Facharzt für Psychiatrie oder Psychotherapie,
– Unterstützung bei der weiteren medizinischen Einschätzung,
– und ggf. eine Prüfung der ärztlichen Dokumentation durch die zuständige Stelle.
Es erfordert Mut, psychische Beschwerden offen anzusprechen – und es ist verständlich, wenn man sich nach einem Arztgespräch nicht ausreichend gehört oder verstanden fühlt. In manchen Fällen weicht die ärztliche Dokumentation von dem ab, was Betroffene als ihre eigentliche Diagnose oder Hauptbeschwerde erleben – etwa wenn in einer Krankschreibung nur Teilaspekte wie Schlafprobleme oder Kopfschmerzen aufgeführt werden, obwohl sich die Person mit einem umfassenderen Beschwerdebild vorgestellt hat.
Wer sich in einer ähnlichen Lage befindet, kann verschiedene Wege nutzen, um die eigene Versorgung aktiv voranzutreiben.
Hinweis: Die Vorschläge zu den Präventionsmaßnahmen wurden mit KI-Unterstützung erstellt.
Jeder einzelne Bericht hilft die Patientensicherheit zu verbessern und konkrete Tipps daraus abzuleiten. Bitten haben Sie dafür Verständnis, dass wir aufgrund der hohen Fallzahlen nicht mehr alle Berichte veröffentlichen und individuell kommentieren. Wir sichten aber jeden einzelnen Bericht und aus jedem Fall nutzen wir wichtige Inhalte für unsere Tipps, Fokusfälle und Erklärfilme. Die bisher erstellten Dokumente auf Basis Ihrer Fälle finden Sie hier:
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